Diakoniepfarrer Karsten Herbers verlässt Herne

Der Evangelische Kirchenkreis hat das Haushaltsjahr 2014 mit einem Überschuss abgeschlossen. Das gab der Kirchenkreis nach der Sommersynode am Wochenende bekannt. Zahlen nannte die Kirche nicht. Nur so viel: Pflichtrücklagen könnten aufgefüllt werden, und für die Gemeinden werde eine Kirchensteuerausgleichsrücklage geschaffen. Das sei wichtig, „da in absehbarer Zeit mit deutlich weniger Kirchensteueraufkommen, allein schon wegen des nach wie vor hohen Gemeindegliederrückgangs, zu rechnen ist“.

20 000 Euro werden nach Angaben des Kirchenkreises für den Partnerkirchenkreis Bukavu in der Demokratischen Republik Kongo verwendet, der dringend ein neues Fahrzeug benötige.

In seinem mündlichen Jahresbericht habe sich Superintendent Reiner Rimkus im Wesentlichen auf die Zukunftsforen, die in den drei Synodalregionen Herne, Wanne-Eickel und Castrop-Rauxel durchgeführt würden, bezogen. Angesichts des Umstands, dass 2025 erheblich weniger Ressourcen zur Verfügung stehen würden, sollen nun drei „Arbeitskreise Zukunft“ auf Grundlage der Ergebnisse in den Foren Zukunftsentwürfe für die Synodalregionen machen. Mit ihnen soll sich die Sommersynode 2016 beschäftigen.

Neben dem Thema Finanzen und Strukturen, kündigte Rimkus an, werde das Reformationsgedenken 2017 in den kommenden Jahren einen inhaltlichen Schwerpunkt im Kirchenkreis Herne bilden. Das Jahr 2016 – „Reformation und Eine Welt“ – werde geprägt sein von Partnerschaftsbesuchen und einem westfälischen Kirchentag in Halle/Westfalen. Für den Sommer 2017 sei – bewusst als ökumenisches Zeichen im Jahr des Reformationsjubiläums – wieder ein ökumenisches Kirchenfest geplant.

Zum Schluss verabschiedete die Synode Diakoniepfarrer Karsten Herbers mit lang anhaltendem Beifall, der im Herbst eine neue Aufgabe im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten übernehmen soll.