Der Bürgermeister gibt sich optimistisch
27.10.2008 | 18:09 Uhr 2008-10-27T18:09:31+0100Trotz weit verbreiteter Nachwuchssorgen glaubt Johannes Beisenherz an eine Renaissance des Chorgesangs: "Jede Stimme zählt"
Trotz rückläufiger Sängerzahlen hat sich der Castrop-Rauxeler Bürgermeister Johannes Beisenherz als Ehrengast während der jüngsten Jubilarfeier des Sängerkreises Herne/Castrop-Rauxel optimistisch gezeigt. Er glaube an eine Chor-Renaissance, sagte er, um schmunzelnd hinzuzufügen: "Jede Stimme zählt, das kenne ich auch aus der Politik."
Mit Urkunden wurden bei dieser Gelegenheit der MGV Castrop-Rauxel-Nord, der Kolpingchor Rauxel-Zentral, der MGV Arion Baukau und der Gemischte Chor Alt-Castrop bedacht, die jeweils auf jahrzehntelanges Bestehen zurückblicken. Für Verdienste und langjährige Treue ebenfalls geehrt: Guido Schröer, Lilli Kottisch, Heike Krüger, Gisela und Günter Sczyslo, Ernst Lingnau (91), seit 75 Jahren in den Reihen des Herner Männerchores, Karl-Heinz Straht, Hermann Timmer, Klaus Albrecht, Gernhard Funcke, Heinz Ahmann, Heinz Weitkus, Heinz Hölter, Manfred Niederbäumer, Thea Buckleib, Rolf Breimann, Arnold Fahrig, Maria Michalak, Roswitha Rösener und Herbert Tischler.
Wie Geschäftsführer Hans-Jürgen Tutas am Rande der Feier mitteilte, wird sich zum Jahresende der Männergesangverein Hibernia-Chemie nach mehreren Todesfällen und wegen Nachwuchsmangels auflösen. -si-
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