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Das Schweigen des Alexander V.

10.02.2012 | 19:02 Uhr
Das Schweigen des Alexander V.
SPD-MdL Alexander Vogt hat eine Pressemitteilung geschrieben - nicht zur Diätenerhöhung im Landtag, sondern zu einem Besuch von Herner Karnevalisten in Düsseldorf. Foto: Ute Gabriel/ WAZ FotoPool

Herne. Der Landtag hat in dieser Woche die umstrittene Diätenerhöhung verabschiedet. Dem SPD-Landtagsabgeordneten Alexander Vogt war dies keine Zeile wert.

Alexander Vogt hat Journalismus an der Fachhochschule Gelsenkirchen studiert und ist medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Ein Medienprofi, sollte man meinen. In dieser Woche überraschte der 33-Jährige allerdings mit einer, sagen wir mal ganz vorsichtig: eher ungewöhnlichen Art der Pressearbeit. Am Mittwoch verabschiedete der Landtag bekanntlich das umstrittene Gesetz zur Erhöhung der Abgeordnetenbezüge. Die Herner Linke-Landtagsabgeordnete Bärbel Beuermann übte daraufhin in einer Pressemitteilung noch einmal massive Kritik an diesem auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Akt der Selbstbedienung empfundenen Beschluss. Am Mittwochabend meldete sich der designierte Vorsitzende der Herner Sozialdemokratie dann doch noch zu Wort und schickte um 21.01 Uhr eine Pressemitteilung an die Redaktion. Inhalt war aber nicht der Versuch, der Öffentlichkeit und vor allem seinen Wählern die Beweggründe für sein Abstimmungsverhalten zu erläutern. Sondern: In seiner „PM Närrischer Landtag“ informierte Alexander Vogt über einen Besuch des Herner Prinzenpaares Knut und Heike Brüstle samt Gefolge in der Landeshauptstadt. Oder sollte der Begriff „Närrischer Landtag“ etwa ein versteckter Seitenhieb des Medienprofis auf die ganz große Diäten-Koalition aus SPD, CDU und Grünen gewesen sein?

Die Personalie der Woche: CDU-Ratsfraktions-Chef Markus Schlüter kündigte bereits jetzt an, dass er 2015 (oder 2014, falls Horst Schiereck der SPD einen Gefallen tun will und der Stadt die Kosten einer von der Ratswahl „abgetrennten“ OB-Wahl ersparen möchte) kein drittes Mal als OB-Kandidat für die CDU zur Verfügung stehen wird. Das wirft natürlich schon jetzt eine Frage auf: Wen will der öffentlich so gut wie nicht wahrnehmbare Kreisverband der Christdemokraten in drei oder zwei Jahren bei der Oberbürgermeisterwahl denn ins Rennen schicken? Ein Kandidat oder eine Kandidatin ist zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls weit und breit nicht in Sicht.

Redaktion

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Kommentare
12.02.2012
23:07
Das Schweigen des Alexander V.
von Pamphlet | #31

# 30

Auch hier sei die Frage gestattet, an welcher VHS ein Abschluß absolviert wurde, da man nicht in der Lage zu sein scheint, sich auf die Thematik der Redaktion zu beziehen, die eindrucksvoll über das Schweigen des Alexander Vogt berichtetete !!!

Es ist erkennbar, daß LINKE auf dieser Seite reichlich " Gift " absonderten und wenn ich auf die Uhrzeit - 21.30h - des abgesandten Kommentars achte, kristallisieren sich transparent einige Dinge.

Sie sollten Ihr Glück auf einer anderen Seite versuchen, versuchen, dort zu polemisieren !

12.02.2012
21:30
Das Schweigen des Alexander V.
von spiridon | #30

Solange solche Individuen wie msbutdl und Pamphlet hier ihre Zeit beim Kommentieren verbringen, können sie woanders keine Dummheiten anstellen. Das beruhigt ungemein.

BTW; Wenn ich mir den Satzbau anschaue, ist es entweder ein und dieselbe Person oder das Ergebnis linker Kaderschmiede. Für einen Abshluss an der POS hätte das aber wohl nicht gereicht.

12.02.2012
20:41
Alles nur Schläfer wie Frau Kraftlos - eigene Bezüge sichern und Sichtbarkeit nur
von Tante.Otti | #29

mit unscheinbaren Sprüchen vorspielen.

Da hat er viel gelernt!

Dieses Bundesland braucht keine Nieten mehr, die weder Politik gelernt (hahaha) noch sonst in der sozialen Marktwirtschaft erfolgreich (ERFOLGREICH, nicht ausgehalten) tätig waren.

Oder in der Verwaltung mit entsprechender Fachausbildung mehr erreichen konnten, als den Kopf nach dem Schlaf wieder vom Schreibtisch zu heben, wenn mal wieder kein Publikumsverkehr war...

12.02.2012
20:25
Das Schweigen des Alexander V.
von msbutdl | #28

@ 27 spieidon

Bei Ihrer Bessewisserei und " erfolgreichen " Kommentaren, wird bei Ihrer " Versiertheit "
Ihnen das Weitere überlassen.

12.02.2012
18:17
Das Schweigen des Alexander V.
von spiridon | #27

Gut dass Individuen wie Pamphlet, die am Ende eines Satzes vergessen haben, was sie am Anfang geschrieben haben, in der politischen Landschaft unserer Stadt, unseres Landes und unseres Staates lediglich zur Diaspora gehören. Nicht auszudenken, wenn solche politischen Grobmotoriker Entsheidungsträger wären.

12.02.2012
16:57
Das Schweigen des Alexander V.
von Pamphlet | #26

Justus # 23

Sobald die Verbeamtung eintritt, ist die Unkündbarkeit gewährleistet, d.h. ein " unliebsamer " Arbeitnehmer kann allenfalls versetzt werden, genießt jedoch bis zu seiner Pensionierung alle Privilegien.

Sicherlich können Sie sich an ein hiesiges Gymasium und den bewußten Pädagogen erinnern; einige Kollegen machten vor Gericht Falschaussagen und wurden an andere Schulen versetzt und dieses ging ausreichend durch die Medien und es ist ein Bespiel von Vielen !!!

Man sollte in diesem Land Gerechtigkeit walten lassen und endlich den oft kritisieren Beamtenstatus abschaffen, ergo gleiches Recht für alle Arbeitnehmer !

12.02.2012
16:31
Das Schweigen des Alexander V.
von Pamphlet | #25

# 24

Sie meinen, mit Ihren Provokationen gegen verschiedene Kommentatoren offensichtlich punkten zu können ? Dieses ist nicht nur mir aufgrund jedwelcher Berichterstattungen negativ ins Auge gefallen und polemisieren Sie weiter, es ist Platz ausreichend vorhanden !

Anhand der unterschiedlichsten Wahlen in diesem Land ist bekannt - auch jedem BILD-Leser -, wie wahlmüde und politikverdrossen BürgerInnen sind und Ihre pseudo belehrende Art brächte ich an Ihrer Stelle dort an, wo es angebracht zu sein scheint !!!, ansonsten erübrigt sich jeglicher Kommentar zu dem Geschriebenen...

12.02.2012
13:14
Das Schweigen des Alexander V.
von HubiHerne | #24

@Borniger:
Ihre Behauptungen finde ich ziemlich anmaßend. Alexander Vogt und "all die anderen politischen Freunde und Gegner" sind also Selbstbediener? Ihr Kommentar zeigt, dass Sie keine Ahnung haben.
Mit Sicherheit gibt es genug Politiker (aber auch Lehrer, Handwerker, Stadtbeamte, Ärzte, Krankenschwestern, Altenpfleger, Kindergärtner...etc.), die so gut wie nichts für ihren Lohn machen; aber so pauschal um sich zu hauen und Menschen zu diskreditieren ist einfach nur plump und *******. UND: Ein Schlag ins Gesicht JEDEN Arbeiters - egal ob Beamter, Angestellter oder sonst was.

@Pamphlet: Anstelle hier einen auf intellektuell zu machen (Fremdwort-Schleuder zieht hier nicht); würde ich mir an IHRER Stelle mal Gedanken machen, inwiefern Beiträge wie die von IHNEN oder auch dieser "Redaktion" dazu beitragen, Wahlmüdigkeit, Politikverdrossenheit...etc. zu verstärken.... Haben Sie 1x mit jemanden gesprochen, der so einen Job macht??? 1x eine neutrale Studie/Erhebung oder Ähnliches gelesen??? Anscheinend nicht. Lieber einen auf BILD-Leser machen... und wenn Herr Schlüter oder Frau Fischbach was "falsch" machen,dann drauf und ebenso auf Herrn Vogt - und er ist nicht der einzige, der für diese Diätenerhöhung gestimmt hat!!! (Ihn jetzt als Sündenbock zu nehmen ist lächerlich BORNIGER!)

1 Antwort
Das Schweigen des Alexander V.
von Borniger | #24-1

Ihnen ist offenbar noch nicht aufgefallen, dass Politiker die Einzigen (außer Selbstständigen und Freiberufler) sind, die die Höhe ihres Einkommens selbst bestimmen. Das nennt man Selbstbedienung! Kapiert?
Ihnen ist ebenso in meinem Kommentar nicht aufgefallen, dass ich nicht pauschal um mich haue und Menschen diskreditiere! Ich habe lediglich auf eine bestimmte Person gezielt. Und seine Weggenossen im Landtag. Bitte erst richtig lesen und dann kommentieren!

12.02.2012
12:07
Schweigen des Alexander V.
von derJustus | #23

@ #15 Pamphlet: Ich kann mich nur wiederholen, keine Ahnung vom Beamtenrecht.
Private Krankenversicherung? Natürlich, aber nur anteilig, den Rest muss wie bei einem Arbeitnehmer der Arbeitgeber zahlen (Beihilfe). Hier ist es nun mal das Land.
Der Beamtenstatus ist hinfällig? Es gab in Deutschland vereinzelte Versuche Aufgaben in Gefängnissen zu privatisieren. Diese sind gnadenlos in die Hose gegangen. Nur ein kleines Beispiel...
Beamte sind unkündbar? Wo steht das? Beamte werden nur mit anderen fadenscheinigen Gründen aus dem Dienst entfernt (kw-Stellen).

12.02.2012
10:50
Das Schweigen des Alexander V.
von Borniger | #22

Diesem Selbstbediener sollte man das Handwerk legen: Nicht mehr wieder wählen! Das ist das einzige Mittel, um diesen Hobbypolitiker davon abzuhalten, sich im Laufe der Zeit immer mehr Geld in die eigene Tasche zu scheffeln. Scheinbar schafft er es mit seinem erlernten Beruf nicht, für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. So geht es offenbar auch vielen seiner politischen Freunde und Gegner.

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