Das Rätsel um die „Herner Jungs“
13.01.2012 | 18:33 Uhr 2012-01-13T18:33:00+0100
Herne. Ein unbekannter Fotograf dokumentierte im Zweiten Weltkrieg das Geschehen an der Ostfront. Ein WAZ-Leser fand die seltenen Fotos im Müll. Wer erkennt die Soldaten auf den Fotos?
Diese Fotos sind ein kleiner Schatz. Sie zeigen Soldaten im Einsatz an der Ostfront des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 1941 und 1942. Die Bilder dokumentieren auch das soldatische Leben am Rand des grausamen Vernichtungskriegs. Mittendrin ganz offensichtlich mehrere Herner.
Ein WAZ-Leser, der namentlich nicht genannt werden möchte, fand die Fotos in Sodingen in einem Sperrmüllberg. Woher die Fotos genau stammten, war nicht mehr auszumachen. Möglich, dass dieser 70 Jahre alte Schatz nur versehentlich entsorgt wurde.
Bei den Fotos scheint es sich um Originale zu handeln. Einige der Bilder hatte der Fotograf offensichtlich mit der Feldpost an seine Mutter in die Heimat nach Herne geschickt. „Dein Junge“ zeigte auf dem Foto, dass er noch lebt.
Wie sich aus den lückenhaften Beschriftungen erkennen lässt, zeigen die Fotos die ersten Monate des Unternehmens „Barbarossa“. Unter diesem Decknamen hatte Hitler im Sommer 1941 die Sowjetunion angegriffen.
Wer kennt die Männer?
Zu sehen sind die Zerstörungen in weißrussischen und ukrainischen Städten. Die Fotoserie endet mit Bildern aus dem zerstörten Smolensk, wo der deutsche Vormarsch Ende 1941 nach der bekannten Kesselschlacht zum Stillstand kam. Hunderttausende sowjetische und deutsche Soldaten kamen bei den Kämpfen ums Leben.
Die WAZ hat die Fotos aus der etwa 100 Motive umfassenden Sammlung gesichtet und digitalisiert. Wir würden gerne mehr über die Soldaten und den Fotografen erfahren. Wie gelang es dem Fotografen, trotz Verbots auf den Auslöser zu drücken? Wer erkennt sich womöglich wieder? Ganz sicher gibt es einen Herner Bezug. Ein Foto ist mit „Die drei Herner Jungs“ betitelt.
Kontakt: WAZ-Redaktion, Markgrafenstraße 1, 44623 Herne,
HER 92 26 31, E-Mail: redaktion.herne@waz.de
16:52
II. Versuch !
# 4 H-Karotte
Wenn sie, werter H-Karotte über kein BGB verfügen, machen Sie sich bitte in der Stadtbücherei kundig, denn es ist durchaus erlaubt Sperrmüll durchzusuchen und aufzusammeln,
Ihre Attacken sollten Sie unterlassen, da sie nicht mehr hinnehmbar sind und sich auf da Wesentliche beschränken, auch wenn es schwerfällt !
Arne Poll hat einen sehr lesenswerten Artikel verfaßt und das ist die Thematik 1
15:16
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10:10
Frau Pamphlet, es ist keine §-zitierung notwendig. Mit ein wenig guter Kinderstube wüssten Sie es.
01:49
# 1 ejd
Sagen sie bitte, welcher Passus oder § im BGB besagt, daß Bürger keinen Sperrmüll durchsuchen dürfen ?
Den Bericht von Arne Poll finde ich sehr interessant und lesenswert, jedoch ist nicht davon auszugehen, nach diesen Jahrzehnten Überlebende des II. Weltkrieges ausfindig machen zu können.
11:31
endlich mal ein artikel von arne poll, den man lesen kann! bitte bleiben Sie in solch einem resort,
@ejd: so eng würde ich das nicht sehen; zum einen ist bekannt, dass sperrmüll von vielen bürgerinnen und bürgern gerne durchsucht wird (vielleicht kann frau/man ja noch etwas gebrauchen) und zum anderen betrifft es unsere stadt und es ließe sich ein schöner historischer bericht oder gar reihe daraus machen; allemal besser als der 500.berichts über den taubenzuchtverein hernes oder ein erneutes rumtrampeln auf irgendwelchen kommunalpolitikern, sparplänen (was natürlich auch dazu gehört)... etc. - so täte eine LOKALzeitung auch mal das, was sie u,a, soll.
10:23
Was hat dieser Bürger im Sperrmüll anderer Leute zu suchen?
Hier liegt doch eine Verletzung von geltendem Recht vor und die WAZ macht da noch mit.