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Das Gymnasium bleibt die beliebteste Schulform in Herne

02.03.2011 | 13:57 Uhr
Das Gymnasium bleibt die beliebteste Schulform in Herne
Foto: Wolfgang Quickels, Archiv

Herne.Bis auf die Hauptschulen sind die Anmeldeverfahren an vielen weiterführenden Schulen in Herne abgeschlossen. Besonders Gesamtschulen und Gymnasien sind bei den Eltern begehrt.

Bis auf die Hauptschulen haben alle weiterführenden Schulen ihre Anmeldephase abgeschlossen. Ergebnis: Das Gymnasium bleibt die gefragteste Schulform. 541 Viertklässler wurden dort insgesamt angemeldet, noch einmal 27 mehr als im vergangenen Jahr. Die Nachfrage ist allerdings ungleich verteilt. Ganz oben auf der Hitliste steht weiter das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) (138), gefolgt von Gymnasium Wanne (116), Pestalozzi-Gymnasium (115), Haranni-Gymnasium (99) und Gymnasium Eickel (73), das gegenüber dem Vorjahr noch weiter verloren hat. Am meisten zugelegt hat das (Ganztags-)Gymnasium Wanne.

Das Dilemma ist aus den vergangenen Jahren bekannt: Bei 540 plus 30 bilingualen Plätzen ist zwar jedem angemeldeten Kind ein Platz gewiss, allerdings nicht unbedingt am Gymnasium seiner Wahl. Wie Stadtsprecherin Silke Bender ankündigt, laufen deshalb noch bis zur nächsten Woche „Abstimmungsgespräche“ zwischen Schulen und Schulverwaltungsamt. Dabei wird u.a. entschieden, wer wie viele Eingangsklassen bilden kann. Denn während etwa das OHG 18 Anmeldungen über dem „Soll“ liegt, bleibt Eickel 47 darunter. Beide Gymnasien sollten eigentlich von ihrer „Zügigkeit“ mit vier 5. Klassen à 30 Kindern starten. Das einzige nur dreizügig angelegte Gymnasium (Wanne) dagegen registriert einen Überhang von 27 Kindern.

Verteilung wird bei den Gesamtschulen problematisch

Ähnlich verhält es sich mit den Gesamtschulen: Die Plätze reichen, aber die Verteilung wird problematisch. Mit 186 Anmeldungen hat die Erich-Fried-Gesamtschule noch einmal zugelegt. Da sie nur 116 Plätze vorhält, kann die Holsterhauser Schule wieder nicht allen Wünschen gerecht werden. In abgeschwächter Form trifft das auch auf die Gesamtschule Wanne an der Stöckstraße zu. Dort ist Platz für 162 Schülerinnen und Schüler, angemeldet wurden 175. Dafür bleibt die Mont-Cenis-Gesamtschule in Sodingen deutlich unter ihren Kapazitäten: Weniger als die Hälfte der 162 Plätze wurden nachgefragt – nicht mehr als 71.

Wie dem Gymnasium in Eickel kommen auch der Eickeler Realschule an der Burg die Schüler abhanden. 59 wurden angemeldet, 120 dürften es sein. Stark zugelegt hat unterdessen die Realschule Strünkede: Vom letzten bis zu diesem Jahr schnellte die Anmeldezahl von 111 auf 166 hoch. Die Realschulen Sodingen und Crange blieben mit 99 und 97 Anmeldungen nahezu konstant. Sie haben bei drei Eingangsklassen einen leichten Überhang, Strünkede hat 46 Anmeldungen zu viel, davon allein 36 für den englisch-bilingualen Zweig.

Ute Eickenbusch

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