Crange endet mit glänzender Bilanz
16.08.2009 | 19:00 Uhr 2009-08-16T19:00:00+0200
Wanne-Eickel. Aus Sicht der Veranstalter war die Cranger Kirmes ein voller Erfolg. 4,4 Millionen Besucher kamen zum Rummel am Rhein-Herne-Kanal. Friedlich war's, „zugelangt” haben vor allem die Wespen.
Sonnenschein bei leicht bewölktem Himmel, angenehme Temperaturen um die 25 Grad: Besser kann Kirmeswetter nicht sein. Deshalb erwarteten Schausteller, Polizei und die Stadt Herne als Veranstalter einen tollen Abschluss-Sonntag für die Cranger Kirmes – und mit einer weiteren halben Million Besucher, zumal am Abend als Glanzlicht noch das große Höhenfeuerwerk anstand. 4,4 Millionen Gäste werden sich dann in den vergangenen zehn Tagen auf dem Rummel am Rhein-Herne-Kanal vergnügt haben. Der Rekord vom vergangenen Jahr wurde damit um 300 000 Besucher verpasst.
Eine „sehr gute Silbermedaille” verlieh Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, deshalb der 574. Cranger Kirmes, nicht nur, weil er und seine Kollegen sich über steigende Umsätze freuten, sondern auch, weil es eine „superfriedliche” Kirmes gewesen sei, die einmal mehr ihrem Ruf als Familienkirmes gerecht wurde.
Weniger Polizeieinsätze
Eine Einstufung, die Heinz Bernd Koch unterfütterte: „Es gab keine außergewöhnlichen Vorfälle”, so der Chef der „Kirmes-Polizei”. 517 Einsätze habe es in den vergangenen neun Tagen gegeben, 40 weniger als im vergangenen Jahr. Dazu zählen aber auch die 220 abgeschleppten Autos und die 35 Verkehrsunfälle mit Blechschaden. Gerade einmal 17 Diebstähle sind an den neun Kirmestagen gemeldet worden, 90 Mal musste die Polizei bei Handgreiflichkeiten einschreiten. „Zugelangt” haben da eher die Wespen, die den freiwilligen Helfern des Roten Kreuzes etliche Einsätze abverlangten.
„Das Schöne an Crange ist”, so Schausteller-Präsident Ritter, „dass man hier auch um zwei Uhr nachts noch über den Platz gehen kann, ohne über irgendwelche Figuren zu stolpern.” Statt dem Zeitgeist hinterherzulaufen und eine „Verballermannisierung” der Kirmes zuzulassen, setze die Stadt konsequent auf Angebote für Familien. Das zahle sich langfristig aus, ist Ritter sicher.
Für das nächste Jahr gibt Jutta Daniel, Leiterin des städtischen Presseamtes, das Ziel vor: „die Goldmedaille”. Denn dann ist die Cranger Kirmes der Beitrag von Wanne-Eickel und Herne zu den „Local Heroes” der Kulturhauptstadt – mit vielen tollen Aktionen hofft man, den Rekord vom Vorjahr zu toppen.
21:29
Immer wieder wird von so manchen Autofahrern behauptet, dass sie niemand behindeten. Als leidgeprüfter Radfahrer behaupte ich Gegenteiliges (aus Erfahrung): Bordsteinabsenkungen werden zugeparkt, Radabstellanlagen (trotz absoluten Parkverbots) so zugestellt, dass man Mühe hat sein Rad auszuparken, ohne das davor parkende Auto zu berühren (aber wehe, es passiert dem lieben Auto dann was) - mein Lieblingsbeispiel: Radabstellanlage am Casino Zollverein Essen: wird chronisch zugeparkt von Autos, trotz großzügig vorhandenen Parkangebots. Man müsste dann statt 7 m vielleicht 70 m laufen. - Das scheint aber zu viel zu sein. Völliger Egoismus und völlige Ignoranz seitens Autofahrern gegenüber anderen.- Daher: Null Verständnis, null Toleranz für Falschparker. Falschparken kann gar nicht teuer genug sein. Einen schönen Gruß.
14:20
Steinmeister ist für Musik am Wochenende aber bekannt. Nette Leute treffen, tanzen, Party. Dafür steht Steinmeister-zumindest am Wochenende...
Wenn man gemütlich mit seinen Leuten im Biergarten sitzen und sich unterhalten möchte, muss man halt nachmittags vorbei schauen, bevor die Bierzeltgarnituren Platz für die Stehtische machen.
11:15
Bei dem Zuspruch, kann es ja mit der Krise nicht weit her sein. Gefeiert wird dennoch und Geld dafür ist auch da.
11:11
@3
Da haste recht. Auf solche Leute wie den kann man verzichten. Aber immer wieder hat man so bequeme Leute wie den. Trauen sich nicht mal mit Bus und Bahn zu fahren. Geschweige denn mal ein paar Meter mehr zu laufen. Außerdem@2 Wenn du ja 53 Jahre lang ohne ausgekommen bist, dann hätte das auch so bleiben können!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
10:00
@Nachrechner
Für die Nerven und den Sprit die/den Dich Dein Rumkurven gekostet hat, hättest Du vielleicht mal überlegen können mit dem Bus zu kommen. So gut wie jede Linie hat bei uns auf Crange angehalten. Und wenn Du nur den Rest Deiner Gruppe abgesetzt und abgeholt hättestm, wären auch nur für Dich zwei Kurzstrecken drin gewesen.
Parkplätze gab es noch genug, aber halt nicht mehr 200 m sondern eher mal 2000m vom Kirmesplatz entfernt. Aber wer unbedingt bis auf die Kirmes mit dem Auto fahren muss.
Ihre 53 Jahre Kirmesabstinenz zeigen doch erst Recht, dass Sie sich hier nicht auskennen um abseits der bezahlten Parkplätze ein Plätzchen finden zu können. da wäre erst Recht der BUs besser gewesen. Der kennt den Weg.
Und was die Knöllchen betrifft, so ist es an einigen Stellen wirklich übertrieben, aber so ist das Gesetz. Wenn hier nicht durchgegriffen wird, sind alsbald alle möglichen Rettungswege zugestellt, oder Grünbereiche einfach plattgemacht worden. Bei uns hier wurden in den letzten Jahren einfach Büsche über den Haufen gefajhren um seinen Wagen abzustellen. Was wäre wohl wenn das Ihr Busch wäre ?
07:15
Eine glänzende Bilanz dürften auch die Stadt-Bediensteten aufzuweisen haben, die den ruhenden Verkehr kontrollierten. So wurden z.B. PKWs, die (ohne Behinderung von irgendwas!) in verwahrlosten Rabatten halb unter Bäumen abgstellt waren, akribisch erfasst und fototechnisch dokumentiert. Weil nach Auskunft der Ordnungsdamen das Parken im Wald nach Satzung der Stadt Herne verboten ist. Die Besitzer der Fzg. dürfzten in den nächsten Tagen erhebliche Knöllchen zu begleichen haben, die vermutlich noch weit teurer sind als normales Falschparken..... Dagegen ist ja selbst der 5-Euro-Parkplatz-Wucher rundherum noch billig!
Ich selbst jedenfalls habe nach mehr als 1stündiger Stellplatzsuche den geplanten Kirmesbesuch am Freitagabend entnervt und entrüstet abgebrochen. Vielleicht wie die fehlenden anderen 300.000. Oder sind die erst gar nicht gekommen, weil sie im letzten Jahr schon abgezockt worden sind? Gut so! Vielleicht bleiben ja nächstes Jahr sogar 600.000 weg, damit die Gastfreundlichkeit der Stadt endlich ihre Quittung bekommt.
Danke, Herne! Ich habe bisher 53 Jahre ohne die Cranger Kirmes gekonnt. Und nach diesem 1. Versuch wird das auch so bleiben!
05:51
Die „Verballermannisierung” der Kirmes hat doch bereits eingesetzt, siehe Steinmeister oder Karaoke-Bar. Da wurden z.T. direkt Ballermann-Partys veranstaltet. Bei der Karaoke-Bar ist mir das egal, aber zum Steinmesiter geht man, um Leute zu treffen und sich zu unterhaltern, was bei der sehr lauten Musik schon recht schwer war :-(