Cocktails und Kultur im Museumscafé
10.01.2012 | 18:34 Uhr 2012-01-10T18:34:00+0100
In das Café im Archäologischen Museum am Europaplatz zieht neues Leben ein. Momentan sorgen Handwerker für den letzten Feinschliff, zum Wochenende soll die Gastronomie wiedereröffnet werden.
Ein bisschen aufgeregt ist Michael Ayamagbatse, dabei hat der 29-Jährige durchaus Erfahrung in der Gastronomie. Er betreibt mit seinen Brüdern drei Bars in der Düsseldorfer Altstadt und ist Chef eines bundesweit tätigen Catering-Unternehmens. „Jeder neue Laden ist wie ein Baby. Ich hab dem Café ein Jahr Zeit gegeben“, sagt der neue Pächter. Dabei setzt er ausdrücklich nicht nur auf das Museumspublikum. Auf der Karte finden sich sowohl Frühstücksangebote für den Morgen als auch Cocktails für den Abend. Die Speisekarte ist modern gehalten. Salat soll es ebenso geben wie Flammkuchen und Ofenkartoffeln. Der gebürtige Nigerianer bleibt indes im Hintergrund, an der Bar und in der Küche werden fünf Festangestellte arbeiten.
„Wir freuen uns, dass wir nun wieder ein Café haben, viele unserer Besucher haben danach gefragt“, erklärt Museumsleiter Josef Mühlenbrock. Er hat beobachtet, dass ein Café die Verweildauer im Museum steigert. „Gerade bei unserer Mittelalterausstellung haben sich die Besucher erst einen Teil angeschaut, dann eine kurze Pause eingelegt und haben sich dann dem nächsten Teil gewidmet“, sagt Mühlenbrock.
Mehrere zehntausend Euro hat Ayamagbatse in die Bar investiert. Die Kosten für den Ausbau der Gastronomie-Küche hat der Landschaftsverband getragen. In der Vergangenheit war oft kritisiert worden, dass es in dem Café nur Snacks gab. Zudem setzten die ehemaligen Betreiber offenbar zu stark auf die kulturinteressierten Gäste. „Unsere hohen Besucherzahlen haben wir auch deshalb, weil zahlreiche Schulklassen uns besuchen. Die Kinder bringen aber ihr Butterbrot mit“, weiß Museumsleiter Mühlenbrock. Diesen Fehler hat Ayamagbatse nicht gemacht.
„Wenn man sich in Herne umschaut, dann kann die Stadt noch ein weiteres gastronomisches Angebot vertragen“, ist sich der 29-Jährige sicher. Ab Februar wird das Café sieben Tage die Woche geöffnet haben.
19:34
Wie denn nun? In der Bildunterschrift steht Eröffnung am Wochenende, im Text steht ab Februar 7 tag geöffnet. Geht es etwas genauer? Ich denke liebe Redakteure das ihr Geld bekommt für die Arbei. Also könnte man doch etwas bessere Auskünfte erwarten.