Bürger fordern Parkplätze an der Rheumaklinik in Herne

Zur Bürgerversammlung kamen etwa 30 Anwohner. Vertreter der Rheumaklinik waren nicht vor Ort.
Zur Bürgerversammlung kamen etwa 30 Anwohner. Vertreter der Rheumaklinik waren nicht vor Ort.
Foto: Ralph Bodemer
Was wir bereits wissen
Bürger fordern Parkplätze an der neuen Rheumaklinik in Wanne-Eickel. Bei einer Versammlung im Kolpinghaus wurde ein Arbeitskreis gegründet.

Herne..  Der Ärger war groß am Dienstag bei der Bürgerversammlung im Kolpinghaus, ging es doch um das leidige Parkplatzproblem rund um die neue Rheumaklinik. Eingeladen hatten Piraten/AL, mit dabei waren etwa 30 Anwohner. Vertreter der Klinikleitung oder Mitglieder anderer Parteien aus der Bezirksvertretung waren nicht vor Ort.

Bürger suchen Gespräch mit Klinik

Schnell wurde deutlich: Die Anwohner empfinden die aktuelle Parksituation als unzumutbar. Seit der Eröffnung des kostenpflichtigen Parkplatzes der Rheumaklinik sei die Situation noch schlimmer geworden. „Durch die hohen Gebühren weichen viele ambulante Patienten sowie Mitarbeiter auf die wenigen Parkplätze rund um die Rheumaklinik aus“, so Günter Nierstenhöfer, Mitglied der Piraten-AL und selbst betroffener Anwohner.

Der städtische Vorschlag, ein neues Parkraumbewirtschaftungssystem zu entwickeln, fällt bei Nierstenhöfer durch: „Das Schaffen von Kurzeitparkplätzen wird es uns noch schwieriger machen, einen dauerhaften Parkplatz zu finden.“ Einzig vernünftige Problemlösung sei es, die Schranken des Rheumaklinikparkplatzes wieder zu öffnen und so die Situation zu entschärfen. Da sind sich die Anwohner einig.

Doch um dies zu erreichen, sei ein Gespräch mit der Klinikleitung unumgänglich, machte Michael Eilebrecht, Mitglied bei den Piraten-AL und ebenfalls betroffener Anwohner, deutlich. „Baurechtlich kann man der Klinik nichts vorwerfen.“ Deshalb müssten nun die nötigen Fakten, zum Beispiel zur Aufnahmekapazität der Klinik, gesammelt werden: „Nur so können wir richtige Argumente für ein Öffnen der Schranken liefern.“

Noch während der Bürgerversammlung gründete sich ein Arbeitskreis, der sich jetzt mit der Klinikleitung in Verbindung setzen will. So soll möglichst schnell eine Lösung gefunden werden.