Buddemeier: Nachteile für Fußgänger

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Nachdem der Umweltausschuss eine Entscheidung über die vom Regionalverbund Ruhr gewünschte Asphaltierung des Wanne-Eickeler Abschnitts der Erzbahntrasse vertagt hat (die WAZ berichtete), bezieht Hiltrud Buddemeier erneut eindeutig Stellung dagegen. Asphalt, so die Vorsitzende des Landschaftsbeirates, sei für Erholung und Wandern in einem Landschaftsschutzgebiet völlig ungeeignet. Wenn der RVR eine Radsportstrecke auf der Erzbahntrasse wolle, dann solle er das auch so ausweisen; der Konflikt mit den Fußgängern werde sich noch verstärken. Denn schon jetzt sei die Erkenntnis vieler Bürger, die Trasse zu bestimmten Tagen und Zeiten besser den Radfahrern zu überlassen. Klimastudien mahnten Städte zudem, kritisch mit Asphalt umzugehen, weil er zu den größten Aufheizern gehört. Doch das Gegenteil geschehe, weil Asphalt „so schön billig und pflegeleicht ist“. Der Beirat fürchte außerdem, dass der Boden und Kleinlebewesen „auf der Strecke“ bleiben.