Brandschutz stellt Stadt vor Herausforderungen

Kurzfristig sieht die für das städtische Spielezentrum zuständige Dezernentin Gudrun Thierhoff keine Möglichkeit, die Einrichtung an der Jean-Vogel-Straße baulich so zu ertüchtigen, dass dort neben dem Regelbetrieb auch wieder größere Veranstaltungen stattfinden können. Dafür fehlten die finanziellen Mittel, denn die Stadt müsse sich nicht nur im Spielezentrum den riesigen Herausforderungen des Brandschutzes in öffentlichen Gebäuden stellen.
Eine Projektgruppe der Stadt hat inzwischen ein Umsetzungskonzept erarbeitet, um den Brandschutz systematischer anzugehen. Auf Grundlage einer „Risikobewertungsmatrix“ ist eine Priorisierung der Objekte erstellt worden. Bis Oktober 2015 soll ein Maßnahmenplan 2016/17 stehen. Völlig offen ist aber, ob und wie sich die von der Verwaltung angestrebten Reformen im Gebäudemanagement auf diesen Bereich auswirken werden.