Bezirksvertretung Eickel gibt grünes Licht für Schulpläne

In die Gustav-Adolf-Schule in Eickel ziehen demnächst die letzten Klassen der Melanchthon-Schule aus Crange ein.
In die Gustav-Adolf-Schule in Eickel ziehen demnächst die letzten Klassen der Melanchthon-Schule aus Crange ein.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Melanchthon-Schule zieht in die Gustav-Adolf-Schule, die Realschule Crange übernimmt Räume der Melanchthon-Schule: Die Politik stimmte dem zu.

Wanne-Eickel..  Nachdem schon der Schulausschuss zugestimmt hatte, gab jetzt auch die Bezirksvertretung Eickel grünes Licht für die neue Pläne, die die Gustav-Adolf-, die Melanchthon- und die Realschule Crange betreffen. Danach werden nicht die letzten Klassen der Gustav-Adolf-Schule (Eickel) in die Melanchthon-Schule (Crange) umziehen, sondern umgekehrt. Die Realschule Crange nutzt dafür das Gebäude der Melanchthonschule mit (wir berichteten).

Der für die Melanchthonschüler nun längere Schulweg sei zumutbar, erklärte Jürgen Seppmann vom Fachbereich Schule auf eine Anfrage von Bettina Brüser, SPD-Fraktionsvorsitzende im Bezirk Eickel. Es gebe sehr gute Verbindungen durch den Öffentlichen Personennahverkehr, der vier oder fünf alternative Buslinien in dem Bereich biete. Weil die Entfernung der beiden Schulen voneinander größer als 3,5 Kilometer sei, würden alle Schüler auch ein Schokoticket bekommen. Die Übermittagpflegung der Schüler an der Gustav-Adolf-Schule sei ebenfalls kein Problem: „Die Gustav-Adolf-Schule war die erste mit einem Ganztagsangebot. Entsprechend sind alle Einrichtungen vorhanden.“

Die seit September defekte Alarmanlage in der Grundschule an der Königstraße soll so bald wie möglich ausgetauscht werden. Das erklärte Norbert Gresch für die Verwaltung auf Anfrage der SPD. Bislang hätten Ausfälle der Anlage immer repariert werden können; doch nun sei die Anlage so alt, dass es keine Ersatzteile mehr gebe. Es sei deshalb eine neue bestellt worden.

Nach den Rathäusern Herne und Wanne ist nun auch das Sud- und Treberhaus, in dem die Bezirksvertretung Eickel tagt, mit WLAN ausgestattet. Hintergrund: Die Sitzungsunterlagen werden aus Kostengründen nicht mehr gedruckt, sondern den Bezirksvertretern nur noch digital zur Verfügung gestellt.