Beirat empfiehlt: 340 000 Euro sollen in den Etat
06.03.2009 | 13:38 Uhr 2009-03-06T13:38:00+0100Der Beirat der Kulturhauptstadt 2010 hat sich bei seiner jüngsten Sitzung (mit einer Stimmenthaltung von der Vertreterin der CDU) dafür ausgesprochen, dem Kulturausschuss zu empfehlen, im städtischen Etat für die geplanten Herner Projekte 340 000 Euro auszuweisen.
Diese Summe entspricht dem, was die Stadt auch vom Land erhält (berechnet auf zwei Euro pro Einwohner). Der Beirat folgt damit einem Vorschlag, der schon bei der vergangenen Sitzung des Kulturausschusses Ende Januar unterbreitet worden war; die CDU hatte damals dagegen gestimmt, weil der Vorschlag erst während der Sitzung von SPD und Grünen unterbreitet worden war.
Folgt der Kulturausschuss nun der Empfehlung des Beirates, ständen an Landes- und städtischen Mitteln für die Projektfinanzierung 680 000 Euro zur Verfügung, was jedoch immer noch nicht ausreicht, denn insgesamt sind Kosten von knapp einer Million Euro veranschlagt. Peter Weber, Leiter des Kulturbüros, ist jedoch zuversichtlich, dass diese Finanzlücke noch geschlossen werden kann. So habe die Herner Kulturinitiative bereits eine Unterstützung in Höhe von 50 000 Euro zugesagt, und er wisse, „dass da noch einiges von Sponsoren kommt”, ohne dazu jedoch nähere Angaben machen zu wollen.
Die Kulturhauptstadtbeauftragte Regina Stieler-Hinz hatte zuvor noch einmal die einzelnen Projekte skizziert und eine differenzierte Kostenschätzung vorgestellt. Die Beiratsmitglieder konnten auch schon die noch ganz frische Broschüre „Herne 2010 mittendrin”, in Empfang nehmen, mit der Herne in der nächsten Woche für sich auf der ITB werben will (die WAZ berichtete).
16:28
..jeder zusätzliche Euro für die Kulturhauptstadt ist klasse,
ABER
..wo soll das Geld im chronisch unterfinanzierten Haushalt der Stadt Herne denn herkommen - wo wird dafür von rot/grün gekürzt?