Beim Label-Festival sind im Pluto die Affen los

Der Auftritt der Band Mr. Irish Bastard war im Pluto der Höhepunkt des Festivals des Labels Mad Drunken Monkey Records.
Der Auftritt der Band Mr. Irish Bastard war im Pluto der Höhepunkt des Festivals des Labels Mad Drunken Monkey Records.
Foto: Ralph Bodemer
Was wir bereits wissen
Der Auftritt von Mr. Irish Bastard war am Samstag der Höhepunkt des Festivals des Labels Mad Drunken Monkeys Records.

Herne..  Die Affen sind los! Das Rockbüro Herne hat am Samstag bereits zum fünften Mal das Festival Mad Drunken Monkey Records Festival mit dem gleichnamigen Label veranstaltet. Auch dieses Mal pilgerten rund 200 Punk- und Rockabilly- Fans ins Pluto an der Wilhelmstraße.

Als Headliner stürmte am Abend die Band Mr. Irish Bastard die Bühne. Neben rocküblichen Instrumenten wie Gitarre, Bass und Schlagzeug umfasst das Repertoire der Band auch Banjo und eine Tin Whistle, eine in der irischen Kultur häufiger eingesetzte Flöte. Die Truppe aus Münster spielt typisch irischen Folk-Punk – die Dropkick Murphys aus NRW sozusagen.

Das Line-up komplettierten die Band Beatmartin mit ihrem „Ruhrpottsoul“ (der Punk als Soul des Potts), die Punkrocker Three Minute Record und der Singer-Songwriter John Allen. Der bärtige Barde aus Hamburg animierte das Publikum zum Mitsingen. Nach vier Versuchen konnte es los gehen. Wie von der Tarantel gestochen sprang er von der Bühne und wurde Teil des Publikum - nur eben mit Gitarre.

Zwei Strophen später sang das Publikum die einstudierte Passage mit. Ein sichtlich gerührter John Allen kehrt mit einer Danksagung auf die Bühne zurück.

Was sagte das Publikum? „Ich bin froh, dass das Festival auch nach fünf Jahren noch so einen Anklang findet und zur festen Größe herangewachsen ist“, kommentierte Stammgast Patrick Bleck (27). Das größte Lob gelte Initiator Bernd Schreiber, der mit Herzblut und Engagement Jung und Alt musikalisch vereine.

Rockbüro-Vorsitzender Jakob Terlau kommentierte kurz knapp: „Läuft!“ Mit einem Grinsen im Gesicht ergänzte er, dass sie zufrieden seien mit Konzert und Publikum.

Mit dem alkoholisierten Affenzirkus endete für das Rockbüro die Indoor-Saison. „Sehr zufrieden“ sei man gewesen, bilanzierte Terlau. Besonders das Sofakonzert und das Teppichkonzert seien wunderbare Überraschungen gewesen, erklärte. Die „Textilreihe“ mit Teppich und Sofa soll in nächster Zeit ausgeweitet werden, kündigte er an.