Bagger reißen Werkshallen auf Dorn-Gelände in Herne ab

An der Dornstraße in Herne werden Werkshallen abgerissen. Anschließend soll eine Wohnbebauung folgen.
An der Dornstraße in Herne werden Werkshallen abgerissen. Anschließend soll eine Wohnbebauung folgen.
Foto: Ralph Bodemer
Was wir bereits wissen
Auf dem Dorn-Gelände in Herne tut sich was: Alte Werkshallen werden abgerissen, anschließend sollen Häuser gebaut werden.

Herne..  Bagger haben den Dornröschenschlaf auf dem Dorn-Gelände in Baukau beendet: Die Heinz Mayer GmbH aus dem hessischen Flörsheim hat damit begonnen, auf einem Teilgelände der ehemaligen Schraubenfabrik die alten Werkshallen abzureißen. In Kürze will das Unternehmen dort Wohnhäuser bauen.

Es ist der nordwestliche Teil der Brache an der Dornstraße 5-11, auf der Mayer die Abbrucharbeiten durchführt. Die städtische Bauaufsicht, sagt Stadtsprecher Horst Martens auf Anfrage der WAZ, habe den Antrag im März genehmigt. Bei den Abbrucharbeiten würden zuerst die Gebäude entkernt, teilweise müssten Keller leergepumpt werden. Die Baustelle werde durch den Unternehmer täglich kontrolliert.

Die Planungen für die neue Bebauung des Grundstückes stünden noch am Anfang, so Martens weiter. Das bestätigt ein Sprecher des Unternehmens. Bauanträge seien noch nicht gestellt worden. Und doch: Mit dem Ende der Abbrucharbeiten – geplant für Juli – soll es zügig weitergehen. Noch im Sommer soll Startschuss sein für den Bau von Geschosswohnungen und Reihenhäusern. Konkrete Pläne nannte er noch nicht. Laufe alles reibungslos, könnten die Häuser an der Dornstraße 2017 bezugsfertig sein.

Die Heinz Mayer GmbH hatte das Areal vor einem Jahr bei einer Zwangsversteigerung gekauft. Vorausgegangen war eine Bieterschlacht mit 25 Geboten. Der jetzige Besitzer erhielt den Zuschlag bei 1,56 Millionen Euro; dieser Betrag entspricht in etwa dem ermittelten Verkehrswert des Areals von 1,5 Millionen Euro. Der Antrag der bisherigen Eigentümerin, die Zwangsversteigerung wegen angeblicher Gefahren durch Altlasten zu verschieben, wurde seinerzeit als unbegründet zurückgewiesen.