Aufklärung macht die Gefahren des Rauchens bewusst

Laut des aktuellen Drogenberichts der Bundesregierung rauchen immer weniger Jugendliche. Die WAZ sprach mit Manuel Ebbing von der AOK, die seit vielen Jahren die Kampagne „Be smart – don´t start“ in Schulklassen durchführt, um den Jugendlichen einen Anreiz zu geben, nicht mit dem Rauchen anzufangen.

1 Inwiefern werten Sie den Rückgang der Zahl an Jugendlichen, die rauchen, als Erfolg für Ihre Kampagne „Be smart – don´t start“?

Ich bin mir sicher, dass die Aufklärung bezüglich der Fragen, wie gesundheitsschädlich Rauchen ist, den Jugendlichen die Gefahren bewusst macht. Der Rückgang der Zahlen ist daher auf die Kombination verschiedener Aufklärungen, etwa durch uns oder die Medien, zurückzuführen.

2 Wie ist Ihre Präventionsmaßnahme aufgebaut?

Ziel unserer Kampagne ist, dass Schüler erst gar nicht anfangen zu rauchen. Daher setzt das Konzept schon recht früh, in der sechsten Klasse, an. Im letzten Jahr haben 40 Herner Schulklassen daran teilgenommen. Dabei setzen wir besonders auf Aufklärung.

3 Als neue Gefahr gelten nun E-Zigaretten. Ist das auch für Ihre Kampagne ein Thema?

E-Zigaretten sind ein wichtiges Thema und daher kann ich mir gut vorstellen, dass es jetzt auch Gegenstand der kommenden Kampagnen wird.