Asphaltierung Erzbahntrasse: Beschluss vertagt

Die Entscheidung über die Asphaltierung eines 3,2 Kilometer langen Abschnitts der Erzbahntrasse ist vertagt worden. Auf Antrag der SPD hat der Ausschuss für Umweltschutz am Mittwoch einstimmig beschlossen, erst in der nächsten Sitzung am 25. Februar über die vom Regionalverband Ruhr (RVR) geplante Maßnahme zu befinden. Die Fraktion habe aufgrund der Winterpause bisher nicht über das Projekt reden können, so Roberto Gentilini (SPD).

Wie berichtet, will der RVR die vor allem bei Radfahrern sehr beliebte Trasse für 400 000 Euro auf Herner Stadtgebiet komplett asphaltieren - so wie es auf anderen Teilstücken bereits geschehen ist. Die Maßnahme sei notwendig, weil sich im Winter Pfützen auf der Strecke bildeten und im Sommer Staub aufgewirbelt werde, so der RVR. Zudem könnten durch eine Asphaltierung Kosten für die Unterhaltung gesenkt werden.

Der zunächst zuständige Landschaftsbeirat – die Trasse liegt im Landschaftsschutzgebiet – hatte das Vorhaben aus ökologischen Gründen abgelehnt. Der Beirat befürchtet negative Folgen fürs Grundwasser sowie für Kleintiere. Der Umweltausschuss kann das von Hiltrud Buddemeier (BUND) geführte Gremium in dieser Angelegenheit jedoch überstimmen.