AOK: Impfschutz überprüfen und aktualisieren lassen

Foto: Jochen Tack

Masern-Ausbrüche wie in Berlin mit zahlreichen Infizierten in kürzester Zeit zeigen: Nur Impfen schützt vor der schnellen Ausbreitung dieser Krankheit. Auch Erkrankungen wie Röteln und Poliomyelitis sollten reduziert oder am besten ganz ausgerottet werden. Deshalb rät die AOK anlässlich der „Europäischen Woche des Impfens“ dazu, den eigenen Impfschutz und den aller Familienmitglieder zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. „Schutzimpfungen können Leben retten und verhindern Infektionskrankheiten“, so Brunhilde Großheim, Marketingleiterin der AOK in Herne.

Ein Blick in den Impfausweis schafft schnell Klarheit, wie es aktuell um den eigenen Impfschutz bestellt ist. Erster Ansprechpartner für anstehende Impfungen und Auffrischungen ist der behandelnde Haus- oder Kinderarzt. Werdende Eltern sollten sich bereits frühzeitig mit dem Thema Impfen auseinanderset-zen. Denn die ersten Impfempfehlungen für Kinder gibt es schon ab der sechsten Lebenswoche.

Die AOK bietet zum Thema „Impfen“ eine Entscheidungshilfe im Internet unter www.aok.de/nw in der Rubrik Familie/Ratgeber Gesundheit an: Sei es zur Frage „Impfen oder nicht?“ gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) oder etwa zum Thema Impfung gegen die Erreger von Gebärmutterhalskrebs. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für alle medizinisch notwendigen Impfungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) anerkannt hat.