Anwohner des Rheumazentrums in Herne fordern freies Parken

Parklücken sind selten am Rheumazentrum in Wanne-Eickel.
Parklücken sind selten am Rheumazentrum in Wanne-Eickel.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Anwohner des Rheumazentrums in Wanne-Eickel fordern freies Parken auf dem Klinik-Gelände. Grund: Auswärtige Pkw parkten die Nebenstraßen zu.

Herne..  Die Anwohner des Rheumazentrums in Wanne haben einen offenen Brief an die Geschäftsführung der St. Elisabeth-Gruppe, den Träger der Klinik, geschrieben. Das Thema: die Parkplatznot seit der Eröffnung der Einrichtung.

In den vergangenen Wochen wurde bei zwei Bürgerversammlungen über das Thema diskutiert (die WAZ berichtete). Die Kritik von Anwohnern: Auf dem kostenpflichtigen Parkplatz des Rheumazentrums an der Claudiusstraße gebe es oft freie Plätze, während die umliegenden Straßen mit auswärtigen Autos zugeparkt seien. Die Anwohner fordern deshalb eine Öffnung der Schranken und freies Parken. Das habe die Elisabeth-Gruppe abgelehnt, berichtete Günter Nierstenhöfer, ein Sprecher der Anwohner.

Um die Problematik zu untermauern, haben die Anwohner nach Auskunft Nierstenhöfers nun eine Erhebung von auswärtigen Fahrzeugen durchgeführt. Diese zeige „sehr eindeutig“, dass vor allem montags bis freitags zwischen 80 und 95 Pkw in der näheren Umgebung des Rheumazentrums parkten. „Solche Mengen gab es in den vergangenen Zeiten nur in Ausnahmesituationen wie bei der Cranger Kirmes“, sagt Nierstenhöfer. Die Folge sei eine „katastrophale Situation“ für Anwohner.

In dem Brief fordern Anwohner deshalb einmal mehr ein Öffnen der Schranken und somit „freies Parken auf dem Klinikgelände“. Alternativ solle der Betreiber das kostenfreie Parken Partienten, Besuchern und Mitarbeitern gestatten. Eine Öffnung der Schranke zum Mitarbeiterparkplatz sei „zeitweise in sehr geringem Maße entlastend“. Die Anwohner forden zudem, dass dort an den Parkplätzen die Namensschilder entfernt werden, damit sie frei nutzbar sind. In dem Brief kündigen sie an: „Wir werden mit unseren Bemühungen für eine bessere Parkplatzsituation um das Rheumazentrum nicht nachlassen.“