Anmietung neuer Asylunterkunft

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Die Zahl der Asylbewerber steigt, der Unterbringungsdruck für die Verwaltung nimmt zu. Am Dienstag soll der Rat deshalb in nicht öffentlicher Sitzung die Weichen für die Unterbringung von 96 Flüchtlingen im ehemaligen Siemens-Werk an der Südstraße 111 stellen.

Ende 2014 hatte die Stadt die Verhandlungen mit der Eigentümerin, der Kappel Hibernia II GmbH, aufgenommen (wir berichteten). Nun wurde offenbar eine Einigung erzielt. Nach WAZ-Informationen sieht der Beschlussvorschlag der Verwaltung für den Rat die Anmietung des 1500 Quadratmeter großen Bürogebäudes für zunächst drei Jahre vor. Für die Möblierung soll der Vermieter zuständig sein, die Kosten sollen auf den Mietpreis angerechnet werden, so ist zu hören. Nach drei Jahren soll sich die Miete für die Stadt reduzieren.

Räumlichkeiten für städtisches Personal – Hausmeister und Sozialarbeiter – sowie für die Betreuung von Flüchtlingen sind in dem Komplex vorhanden. Die Stadt will in Zusammenarbeit mit Trägern der freien Wohlfahrtspflege Betreuungsmaßnahmen für die Bewohner durchführen. Für diese Aufgabe hat das Kommunale Integrationszentrum 18 000 Euro Fördermittel vom Land erhalten.