A 42-Sanierung auf dem Prüfstand
20.01.2009 | 19:18 Uhr 2009-01-20T19:18:11+0100Erstes Ergebnis fällt "gut" aus. Weitere Messungen sind geplant. OB unterstützt den Bürgerprotest
Nach der Sanierung der A42 ist nun das erste Ergebnis der Kontrollprüfung da. Eine weitere Messung ist für den kommenden Dienstag ab 10.30 Uhr geplant.
Die aktuelle Messung dient der Ermittlung von Unebenheiten der Fahrbahndecke und wird mittels Laserfahrzeug durchgeführt. Die Messungsarbeiten betreffen den rund 4,2 Kilometer langen Fahrbahnabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Herne und der Abfahrt Castrop-Rauxel-Bladenhorst und sollen einen halben Tag beanspruchen.
Währenddessen liegen bereits die ersten Ergebnisse der Untersuchung von Bohrproben vor. Sie seien "gut", erklärte Heinrich Niemietz von der Bauüberwachung des Landesbetriebes Straßen.NRW auf WAZ-Nachfrage. "Dabei wurden das Mischgut des aufgebrachten Materials sowie der Kleber zwischen den einzelnen Asphaltschichten überprüft", so Niemietz. Eine weitere Überprüfung soll, allerdings erst im Frühjahr, die Griffigkeit des neuen Fahrbahnbelags testen. Maßnahmen zur Prüfung der Lärmentwicklung seien seines Wissens nach nicht geplant, so Niemietz weiter.
Genau das aber fordern seit dem Ende der Sanierungsarbeiten im Dezember 2008 die Anwohner der A42 unter Führung von Norbert Bähr, die sich über den Anstieg des Lärmpegels nach den Bauarbeiten ärgern. Die entsprechende Unterschriftenliste der Anwohner zählt mittlerweile 400 Namen.
Zudem hat sich nun offenbar die Herner Politik der Sache angenommen: Nach einem Brief vom SPD-Bundestagsabgeordneten Gerd Bollmann an den Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums habe auch Oberbürgermeister Horst Schiereck angekündigt, das Anliegen der Bürger in einem Brief an NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke zu formulieren, sagt Bähr. "Wir warten jetzt erstmal ab und überlegen uns Ende Januar die nächsten Schritte", gibt sich Anwohner Bähr weiterhin kämpferisch.
20:46
Bin selbst ein Fahrer, der diese Autobahn benutzen muss. Es ist eine Frechheit wie eine Firma überhaupt eine Zulassung zum erstellen dieser Oberflächenqualität erlangen kann. DIesen selben Mist haben die doch auch schon im Bereich A45 A2 neue Knotenausbildung bis Bodelschwing unter Beweis stellen können. Hier sollte sofort nachgebessert werden ohne erst lange Untersuchungen anzustellen. Strecke selbst Befahren lassen und dann mal auf die Ausreden gespannt warten.
20:18
Ich fahre sehr häufig diese Strecke in beide Richtungen. Man hört den Unterschied zum alten Belagim Auto, kurze Schläge, u. Man muß sich nur die Fahrbahnemakierungen nach der Winterperiode ansehen. Qualität?.
18:21
Da baut man eine Autobahn mitten durch die Stadt mit der dritthöchsten Bevölkerungsdichte und ignoriert deren Lärmemission. Unfassbar! Und die schlechte Fahrbahnqualität kann man beurteilenauch ohne den Unterschied zu vorher zu kennen. Einfach auch mal woanders lang fahren, und schon merkt man es.
(Oder soll der neue Belag einen Vorgeschmack auf die künftige Parkautobahn geben - fehlen eigentlich nur noch Springbrunnen und Ententeiche.)
14:45
A 42.
A 42 Auf dem Prüfstand dass ist gerade zu lächerlich.
Man prüft den neuen Belag auf seine Festigkeit und Beschaffenheit.
Soweit so gut. Dass muss wohl auch sein.
Doch die Überprüfung der Lärmentwicklung ist überhaupt kein Thema.
Den Prüfern sollte doch nicht entgangen sein dass es Bürger in Herne gibt die nach der „ Sanierung “ der A 42 gegen diese
enorme Lärmbelästigung zu Felde ziehen.
Die ca. 400 Bürger um Herrn Bähr werden nicht ernst genommen.
Und dass ist schlichtweg eine Sauerei.
Herner
09:48
Ich muss leider jeden Tag über diesen Abschnitt fahren , huckelig ,uneben .
Schlimmer gehts nimmer.Wie Blind und Taub muss man eigentlich sein um das nicht zu erkennen
07:48
Zur Lärm kann ich nichts sagen, aber die Oberfläche ist mit Sicherheit besser als vor dem Bau, allein schon, weil die Schlaglöcher verschwunden sind.
07:08
Hier verschwinden unsere Steuergelder.
Da braucht man keine wissenschaftliche Untersuchungen. Die Autobahn ist uneben und huckelig. Laut sowieso. Nur einmal darüber hinweg fahren und man weiss wovon man spricht.
Aber jetzt wird es erst einmal nach hinten verschoben und in ein paar Monaten kann man sich nicht mehr daran erinnern. Dann werden wieder Flickarbeiten ausgeführt.
Unvorstellbar!! Mit einer riesen Baustelle und einer riesen Geldsumme so eine Arbeit abzuliefern!!!
06:25
Seit gestern Tempo 80: Wirtschaftsfeindlich!