53 Neuankömmlinge bereits angekündigt

Noch in diesem Monat, so Sozialdezernent Johannes Chudziak, der ebenso wie die u.a. für Integration zuständige Dezernentin Gudrun Thierhoff an der Veranstaltung teilnahm, werde es in Herne keine freien Kapazitäten in den Wohnheimen mehr geben. Rechnerisch seien zurzeit noch 39 Plätze frei, doch die Bezirksregierung Arnsberg habe bereits 53 Neuankömmlinge angemeldet, 20 davon in den nächsten Wochen. Deshalb suche die Stadt mit Hochdruck nach weiteren Unterkunftsmöglichkeiten: In ein Haus an der Gneisenaustraße können vier Familien mit je sechs Personen einziehen (die WAZ berichtete), bis Ende Januar hofft Chudziak den Vertrag für ein Haus in Herne-Mitte unter Dach und Fach zu haben. Für eine größere Aufnahmeeinrichtung ebenfalls in Herne-Mitte liefen die Verhandlungen noch. Nach den Prognosen sei damit zu rechnen, dass Herne noch einmal 40 bis 50 Prozent mehr Flüchtlinge zugewiesen werden als im vergangenen Jahr, machte er die Dringlichkeit der Hilfe für Flüchtlinge deutlich.