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Benefiztour

30 992 Euro fürs Lukas-Hospiz

17.07.2011 | 17:12 Uhr
30 992 Euro fürs Lukas-Hospiz
Eine Benefiiz-Radtour mit Sommerfest fand am Samstag statt. Der komplette Erlös ging ans Lukas-Hospiz. Foto Thomas Schild / WAZ FotoPool

Herne. 30 992 Euro haben die Teilnehmer der Benefiz-Radtour fürs Lukas-Hospiz am Samstag erstrampelt. Heißt: Mit der vierten Auflage dieser Aktion konnte die „magische“ Grenze von 100 000 Euro genommen worden.

Samstag war es schon abzusehen, Sonntag kam die offizielle Bestätigung. Da hatten die Organisatoren der Benefiz-Radtour in Ruhe nachgezählt: 30 992 Euro haben die 512 Fahrer zusammengeradelt, damit sind bei nun vier Benefiz-Touren mehr als 100 000 Euro zusammengekommen.

Pro gefahrenen Kilometer spendeten Sponsoren einen Euro. Welche Spender das sind, wollte Mit-Organisator Helge Kondring indes nicht verraten: „Die wollen nicht öffentlich genannt werden.“ Nachdem die Tour mittlerweile einen recht hohen Bekanntheitsgrad bei Radsportlern erreicht hat, machten viele mit, die schon in den Vorjahren an den Start gegangen waren.

Sandra Sippel und Gerd Klar etwa, die man häufig auf dem Sattel durch Herne flitzen sieht – die beiden Polizisten gehören zur Radstreife. Samstag trugen sie denn auch volle Montur, grünes Diensttrikot, Pistole und Handschellen inklusive. „Wir haben auch ein bisschen gearbeitet“, sagte Klar, Absperrungen kontrolliert und so. Sandra Sippel hatte auch in ihrem Fußballverein, der SG Herne 70, fürs gute-Zweck-Strampeln geworben.

„Nächstes Jahr“, so Sippel, „sind wir definitiv wieder dabei.“ Die Polizisten machten die 33-km-Tour, sie sind schließlich in Form. Wer es ruhiger angehen lassen wollte, fuhr 14 km, und die ganz Ambitionierten probierten die 48-km-Distanz. Unfälle gab es nicht, nur eine Fahrerin verletzte sich – allerdings schon vor dem Start: Als sie ihr Rad aus dem Keller holte, stürzte sie die Treppe herunter.

Besonders motiviert zeigte sich die Jugendfeuerwehr. Mit 41 Fahrern radelten die jungen Brandbekämpfer für das Hospiz im Herner Süden. Warum? „Meine Mutter arbeitet hier“, sagte André Stefanski, er wisse also, wie sehr das Haus auf Spenden angewiesen ist. Die Jugendfeuerwehr stellte daher auch noch zwei Zelte zur Verfügung, in denen die Radler nach ihrer Ankunft an der Jean-Vogel-Straße entspannen konnten. „Eigentlich“, so Stefanski, „haben wir die für unsere Zeltlager angeschafft.“

Überhaupt waren viele Jüngere dabei, von der DLRG, der Kita Lerchenweg oder eben der Jugendfeuerwehr. „Die Benefiz-Tour ist eben angekommen“, so Kondring.

Jonas Erlenkämper

Kommentare
19.07.2011
10:27
30 992 Euro fürs Lukas-Hospiz
von watislos | #3

#2 - und eine Gesellschaft, die Menschen verhungern lässt - aber statt ihnen zu helfen, das Geld für Waffen ausgibt, ebenfalls!!!
Ich habe wieder...
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http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/30-992-euro-fuers-lukas-hospiz-id4879151.html
2011-07-17 17:12
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