Casting Show
X-Factor addiert Duo Urbanize zum Trio
02.09.2010 | 17:37 Uhr 2010-09-02T17:37:00+0200Dinslaken.Urbanize, das Hip Hop Duo Mark Markowski und Roman Schwitalla aus Dinslaken, haben es durch die erste Casting-Runde in der Casting-Show X-Factor ins so genannte Bootcamp geschafft.
In der Kategorie Gruppen/ Duette ist ihr Mentor Produzent George Glück, entscheidet über den Einzug in die Jury -Häuser in der nächsten Runde. Sechs Acts kommen weiter. Und für Urbanize sah es nach dem ersten Auftritt im Bootcamp nicht danach aus.
„Plötzlich war alles offen“, so Roman Schwitalla. „Wir haben den Song performt und George sagte etwas von ‘Addition’: ‘Vielleicht kann man euch per Addition auf ein anderes Level heben’“. Noch während Urbanize, die über ein Indie-Label immerhin 2007 zwei Songs in den Charts hatten, sich wunderten, was dies wohl zu bedeuten hat, stand Candy vor ihnen. Die Sängerin gehört zu einer anderen Gruppe, die es ins Bootcamp schaffte. „Wir haben sie beim Üben gehört und sie war echt gut“, erinnert sich Roman. Umso besser für Urbanize: Für die galt nämlich nun die Rechnung mit dem X-Factor: Zwei plus Eins gleich eine Chance auf Runde drei, oder Zwei bleibt Zwei gleich Null. „Wir hätten auch Nein sagen können, aber dann wären wir bestimmt ausgeschieden“, wertet Roman Schwitalla Glücks Überlegungen.
Ihre Identität sehen Urbanize allerdings durch die Erweiterung zum Trio keineswegs gefährdet. Im Gegenteil: „Wir haben vor einem Jahr schon mal selbst in die Richtung gedacht, es aber damals nicht umgesetzt.“ Die Zusammenarbeit mit Candy bedeute keinen Kurswechsel. „Wir stehen für etwas und dem werden wir treu bleiben“, richtet er seinen Fans aus. „Keine Angst! Wir haben es zu lange und mit zu viel Herzblut gemacht.“
Dem Gewinner von X-Factor, der sich auf dem langen Weg durch Bootcamp, Juryhäuser und acht Live-Shows durchgesetzt hat, winkt ein Plattenvertrag mit der Sony. Deren Logo fand sich zwar schon auf Urbanize-Singles, doch handelte es sich dabei nur um den Vertrieb der Tonträger, die für Indie-Labels produziert wurden. Für Urbanize, die derzeit weder einen Produzenten noch einen Labelvertrag heben, lohnt es sich also, weiter zu kämpfen. Am 7. September wird man sehen, ob die „Addition“ tatsächlich einen Einzug ins Juryhaus bedeutet.
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