Witteks Wendler-Comic
28.12.2009 | 18:15 Uhr 2009-12-28T18:15:00+0100Dinslaken. Wittek zeichnet Wendler. Da hat das neue Jahr noch gar nicht begonnen, da kündigt sich bereits die erste Überraschung für 2010 an.
Dass es „den Wendler”, wenn er schon Star einer eigenen Reality-Serie wird, bald auch als Comicfigur geben wird, war eine Frage der Zeit: Es gehört zu den modernen Erfolgs-Indikatoren dazu.
„Produktion
eher ein Zufall”
Dass diese Transformation in die knallbunte Zweidimensionalität allerdings ausgerechnet von Wittek, der mit seinen Underground Comics und dem indizierten wie jeder Beschreibung spottenden Werbespot der APPD berühmt wurde, umgesetzt wurde, klingt nach einer verrückten „Wandel durch Kultur”-Idee zur Local Hero-Woche. Ist es aber nicht. Witteks Wendler Comic erscheint bereits am 4. Januar in der neuen Ausgabe der „Neue Post Stars”, die dem Dinslakener König des Popschlagers gewidmet ist. Und die Stil und Genre übergreifende Produktion made in Dinslaken ist bloß ein Zufall.
Der Zeichner lebt seit 19 Jahren in Hamburg. „Als der Verlag anklopfte und einen Zeichner für das neue Fan-Magazin Neue Post Stars suchte, überlegte ich nicht lang”, erzählt Wittek, „pikant nämlich, dass Wendler, um dessen Song ,Sie liebt den DJ' sich alles drehen sollte - und natürlich auch um Wendler selbst, der genau wie ich aus Dinslaken stammt”. Davon habe der Verlag jedoch gar nichts gewusst. „Der Kontakt kam durch meinen Agenten Hartmut Becker zustande”, so Wittek.
Dann sei alles sehr kurzfristig und schnell gegangen. „Stilistisch fühlte ich mich in die End-Neunziger-Ulli Arndt- Studios zurück katapultiert”, so Wittek in Erinnerung an die Zeiten, als er wöchentliche Geschichten rund um den Mecki zeichnete. Vergleiche aber zwischen dem beschaulichen Igel aus den 50er Jahren und Michael Wendler heute zwischen Mallorca und Märchenschloss drängen sich allerdings kaum auf.
Sein persönliches Fazit:
„Spaß hat's gemacht”
Wie geht man als Comiczeichner mit Schlagerpop um, wenn die eigenen Wurzeln im Punk liegen? „Frech sollte die Geschichte sein, natürlich nicht zu sehr böse”, sagt der Mann hinter „Dr. Hirnhardt” und zitiert Bedenken: „Wittek, mach bloß kein Sch...!” Doch der Zeichner von „Bizaar Bazar” bis Goethes „Faust” hat sich nie in eine Schublade stecken lassen, sich damit Unabhängigkeit durch Vielseitigkeit bewahrt: „Das Magazin soll ja von den Fans gelesen und gemocht werden”, deutet er einen gezügelten Humor an.
Und Witteks persönliches Fazit zum Wendler Comic? „Spaß hat's gemacht”.
14:18
Es ist doch ganz einfach, den Wendler zu zeichnen. Ein Kreis, ein senkrechter Strich durch, in der Mitte einen großen Punkt. Nur, dann ist es leider kein Conic mehr :-)
10:15
Naja,besser den Wendler als Comic als ihn singen zu hören...
01:18
Oder einen öffentlichen Platz nach im benennen mit einem Opferaltar wo die Fans für ihn beten können....
2 % der Bevölkerung benutzt das Hirn, der Rest singt am Wochenende Sie liebt den DJ ( dummen Jungen )
Eine Schande für die Region....
22:50
... wie wäre es mit dem Wendler-Broadway, so eine kleine schnuckelige Sack-gasse im Gewerbegebiet?!?
19:16
Ist der Typ nicht Comic genug ???
Ein Armutszeugnis für Dinslaken !!!!!
15:05
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08:38
Hoffentlich bekommt der Michi auch bald eine Strasse in Dinslaken ;-))
Wendler.....König- des - Schlagers - Allee !!!
*** Auf dem Boden liege vor Lachen ***