Weiterer Kreisverkehr für die Augustastraße

Die Stadt Dinslaken hat die Sanierungspläne für die Augustastraße überarbeitet: In Höhe des Supermarktes ist ein Mittelstreifen vorgesehen, der das Queren der Straße erleichtern soll. Grafik:Brilon Bondzio Weiser Ingenieurges. für Verkehrswesen
Die Stadt Dinslaken hat die Sanierungspläne für die Augustastraße überarbeitet: In Höhe des Supermarktes ist ein Mittelstreifen vorgesehen, der das Queren der Straße erleichtern soll. Grafik:Brilon Bondzio Weiser Ingenieurges. für Verkehrswesen
Was wir bereits wissen
  • Die Planungen für die Sanierung der Augustastraße Dinslaken wurden überarbeitet
  • Ein Mini-Kreisverkehr an der Einmündung zum Fischerbusch soll Raser ausbremsen.
  • Die Radwege werden auf 1,50 Meter große Schutzstreifen auf die Straße verlegt

Dinslaken.. Die Planungen für die Sanierung und Umgestaltung der Augustastraße zwischen Katharinenstraße und Zum Fischerbusch gehen in die nächste Runde. Nach den Informationsveranstaltungen für Eigentümer hat das Büro Brilon Bondzio Weiser aus Bochum die Planungen überarbeitet. Das Ergebnis: Auch im Bereich der Einmündung Zum Fischerbusch wird ein Kreisverkehr entstehen. Damit sollen Raser ausgebremst werden. Messungen hätten ergeben, so Ludger Veen, Fachdienstleiter Tiefbau, dass in diesem Bereich häufig zu schnell gefahren werde.

32 Monate Bauzeit sind für die Dinslakener Verkehrsader vorgesehen

Die Planungen hat die Stadt auf ihre Homepage (www.dinslaken.de) gestellt. Eigentümer und Bürger können sich bis zum 4. November dazu äußern.

Für die Baumaßnahme an der Verkehrsader im Dinslakener Bruch sind 32 Monate Bauzeit vorgesehen, diese wird in dem sanierten Bereich ihr Gesicht deutlich verändern. Im Zuge der notwendigen Kanalbauarbeiten hat die Stadt beschlossen, die Straße auf den neuesten Stand zu bringen.

Radweg auf beiden Seiten

Eine wesentliche Veränderung wird die Verlagerung des Radweges auf die Fahrbahn sein, wie es auch schon auf anderen Straßen in Dinslaken zu finden ist. Der 1,50 Meter

breite so genannte Schutzstreifen auf jeder Fahrbahnseite soll - so die Überzeugung der Verkehrsplaner - mehr Sicherheit für Radfahrer bringen. Die Fahrbahn wird schmaler, was die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer reduzieren soll. Zwischen der Einmündung Katharinenstraße, wo bekanntlich ein Kreisverkehr geplant ist, und dem Ende der Neubaustrecke am Mini-Kreisverkehr an der Straße Zum Fischerbusch, der ähnlich wie das Rondell an der Kleist-/Krengelstraße angelegt werden soll, wird es diesen Schutzstreifen geben.

Radfahrer können auch den Gehweg nutzen

Radfahrer, die angesichts dieser Verkehrsführung unsicher sind, sollen auch den mindestens 2,50 Meter breiten Gehweg nutzen können. Vorgesehen sei aber, so Veen, dass die Zweiradfahrer den Schutzstreifen befahren.

Zudem ist im Bereich des Supermarktes Bienemann und der dortigen Bushaltestelle ein Mittelstreifen geplant, der das Queren der Straße erleichtern soll.

Baubeginn im Frühjahr 2017

Die Grundstückseigentümer sollen auch weiter in die Planungen einbezogen werden, heißt es bei der Stadt. Daher werden die Unterlagen bis zum 4. November im Internet einsehbar sein. Die Entwurfsplanungen für die Kanalbauarbeiten sollen zur Information ebenfalls eingestellt werden. Anschließend werden die Beschlussvorschläge für Ausschüsse und Stadtrat erstellt, die dem Ganzen zustimmen müssen.

Die Kosten liegen bei 5,75 Millionen Euro

Laut Planung soll mit den rund 5,75 Mio. Euro teuren Arbeiten im Frühjahr 2017 in drei Bauabschnitten begonnen werden, zunächst im Bereich Fischerbusch. Im Zuge der Maßnahmen müssen auch 70 Bäume gefällt werden, dafür sind 65 Neupflanzungen vorgesehen. Die Zahl der Parkplätze wird laut Planungen von 38 auf 59 steigen.

Die Planungen stehen unter www.dinslaken.de. Im Menüpunkt Wirtschaft &Wohnen - Bauen & Wohnen - Bürgerbeteiligung. Änderungswünsche, Anregungen und Bedenken bitte bis 4. November an den Fachdienst 5.1 im Technischen Rathaus (Hünxer Str. 81). Fragen beantwortet L. Veen 02064/66351