Vorwürfe gegen Dezernentin

Dinslaken..  Die Dinslakener CDU-Fraktion hat eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Sozial- und Kulturdezernentin Christa Jahnke-Horstmann eingereicht. Diese soll nach der Ratssitzung am 24. März den CDU-Ratsherren Michael van Meerbeck mit den Worten „Sie sind ein Brunnenvergifter“ beleidigt haben, der Bürgermeister soll dabei gewesen sein. Dass sich Christa Jahnke-Horstmann und Michael van Meerbeck, vorsichtig ausgedrückt, nicht gerade wohl gesonnen sind, ist nicht neu. Beleidigungen hat man sich trotz inhaltlicher Differenzen vor allem in der Sozialpolitik bislang aber erspart. Ausgangspunkt für den aktuellen Disput ist das Handlungskonzept Lohberg. In der Ratssitzung konnte dies beschlossen werden, nachdem auf Wunsch der CDU ergänzt wurde, dass Maßnahmen noch durch die Fachausschüsse zu beraten sind. Michael van Meerbeck hatte als Beispiel angeführt, dass im Konzept die Entwicklung der Grundschule zu einer Stadtteilschule vorgesehen ist, obwohl man kürzlich beschlossen hatte, die Zukunft der Schule ergebnisoffen zu diskutieren. Darauf basierend soll Jahnke-Horstmann den CDU-Ratsherren als Brunnenvergifter beleidigt haben. Als Vorgesetzter hat nun Bürgermeister Heidinger die Dienstaufsichtsbeschwerde zu prüfen, Christa Jahnke-Horstmann kann sich dazu erklären, die CDU wird anschließend über das Ergebnis informiert. Weder Christa Jahnke-Horstmann noch Michael van Meerbeck wollten sich zum Sachverhalt äußern, Frau Jahnke Horstmann gab nur an, dass es aus ihrer Sicht keinen Anlass für eine Dienstaufsichtsbeschwerde gebe.