Vorstandsfrage offen

Dinslaken..  „Die Besetzung des Vorstands und die Entscheidung über den Sitz der fusionierten Sparkasse spielen zum jetzigen Verhandlungszeitpunkt eine untergeordnete Rolle und wurden noch in keiner Weise behandelt“, teilten gestern die Sparkassen in Dinslaken und Wesel mit. Damit reagieren beide Häuser auf Äußerungen des Weseler Sparkassen-Verwaltungsratsmitglied Ludger Hovest, nach denen man sich bereits auf einen zweiköpfigen Vorstand geeinigt habe.

Die Sparkassen bekräftigen ihre Bemühungen, das Zusammenwachsen sei „eine Wunschlösung“, so Friedrich-Wilhelm Häfemeier und Rolf Wagner, Vorstandsvorsitzende der Institute. „Bis zur endgültigen Entscheidung sind jedoch noch eine Vielzahl von offenen Fragen zu klären“, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch wenn das Interesse an einem Zusammengehen sehr groß sei, müssten zuerst die wirtschaftlichen Kernfragen positiv beantwortet werden können.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE