Von Radfahrt bis Schulweg

Voerde..  Beim dritten Workshop zum Klimaschutzkonzept der Stadt war wieder die Mitarbeit der Bürger befragt. Diese fanden sich in einer relativ kleinen Runde (etwa 30 Teilnehmer) im Sitzungssaal des Rathauses ein. Das Thema „Verkehr und Mobilität“ sollte im Zentrum der Gesprächsrunde stehen. „Es freut mich, dass sie heute hier sind, um mit uns gemeinsam zu denken“, begrüßte Dezernent Wilfried Limke die Besucher.

Die hatten teilweise schon ganz eigene Themenkomplexe im Gepäck, über die sie in der Runde sprechen wollten. Ganz oben auf der Tagesordnung: die Voerder Radwege. Die seien oft in einem schlechten Zustand, gelegentlich ungepflegt und würden – so der fast einstimmige Tenor – von den Einwohnern der Stadt zu selten genutzt. „Dass man in Voerde oft von einem Stadtteil in den anderen fahren muss, stellt sicher für einige Menschen ein Hindernis dar“, erklärte Wilfried Limke dazu. Die Idee: das Radfahren attraktiver zu machen.

Ein weiteres wichtiges Thema des Abends waren die Schulwege in der Stadt. „Diese sicher zu gestalten, muss die wichtigste Aufgabe sein“, erklärte SPD-Ratsmitglied Ulrich Neßbach. Hier erkannte man als Problem die Wintermonate. Zum einen wegen schlechter benutzbarer Radwege, zum anderen wegen Eltern, die bei Regen oder Kälte ihre Kinder gerne mit dem Auto zur Schule fahren und damit zur CO2-Belastung beitragen. Auch hier kam eine Idee aus dem Publikum: In der kalten Jahreszeit einfach die Busse für alle Schüler nutzbar machen.

Am Ende des Workshops blieben allerdings wenig konkrete Ergebnisse. Auch deshalb erfolgte am Ende der Vorschlag, zu einigen Schwerpunktthemen noch einmal gesonderte Veranstaltungen durchzuführen.

Der nächste Workshop steht für den 7. Mai, 19 Uhr, im großen Saal des Rathauses an. Dort soll es um Bürgerengagement und Öffentlichkeitsarbeit gehen.