„Von Einsicht keine Spur“

Dinslaken..  Auch die Linke im Dinslakener Rat begrüßt die Rücknahme der Erhöhung der Aufsichtsratsvergütungen. Dennoch sei „von Einsicht keine Spur“, wie die Bezeichnung „Neidkampagne“ für den bürgerlichen Widerstand gegen die Vergütungserhöhung zeige. Dass darüber hinaus der Aufsichtsrat der Stadtwerke-Solar-Tochter nun auf sechs Mitglieder verkleinert werden soll, „um den Kleinen im Rat das Mitspracherecht zu entziehen“, will die Linke nicht hinnehmen, hält dies für „eine politische Retourkutsche“. Die Linke erklärt: „Wir werden in die nächste Ratssitzung einbringen, dass der Aufsichtsrat Solar weiterhin alle Fraktionen enthält und auf eine Aufsichtsratsvergütung verzichtet wird. So werden alle Wähler und Wählerinnen respektiert, repräsentiert und in die Kontrolle der städtischen Unternehmen einbezogen.“

Auch bei den Grünen und der UBV stößt die Pressemitteilung von SPD und CDU auf Kritik, beide wollen sich heute dazu äußern.