Voerde: Marktplatzumbau in Friedrichsfeld auf der Zielgeraden

Wilfried Limke (l.) und Dieter Grootens vor einem der fünf neugepflanzten Bäume vor der Ladenzeile. Links im Hintergrund der Eingang des neuen Edeka-Marktes.
Wilfried Limke (l.) und Dieter Grootens vor einem der fünf neugepflanzten Bäume vor der Ladenzeile. Links im Hintergrund der Eingang des neuen Edeka-Marktes.
Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Servi
Was wir bereits wissen
Die Arbeiten auf der Fläche in der Friedrichsfelder Ortsmitte werden einige Tage später als ursprünglich geplant fertig. Ein Teilstück ist bereits für die Nutzung freigegeben.

Voerde..  Auf der einen Seite laufen die Arbeiten noch, auf der anderen werden schon wieder Autos abgestellt. Die Rede ist vom Marktplatz in Friedrichsfeld, auf dem vor rund drei Monaten die Umgestaltungsarbeiten anlässlich der Neuansiedlung von Edeka begonnen haben. Wegen des „durchaus hohen Parkdrucks“ in der Ortsmitte hat die Stadt bereits ein Teilstück der Fläche wieder für diesen Zweck freigegeben, wie Voerdes Planungsdezernent Wilfried Limke am Montag im Gespräch mit der NRZ erläuterte. Die Maßnahme soll seiner Information zufolge in der ersten Juli-Woche abgeschlossen sein – also wenige Tage nach dem ursprünglich angegebenen Fertigstellungstermin 30. Juni.

Stadt: Parkplätze in Standardmaß

100 Parkplätze werden nach der Freigabe auf dem Friedrichsfelder Marktplatz zur Verfügung stehen. Diese sind schräg angeordnet und würden mit einer Breite von 2,50 Metern über das „Standardmaß“ verfügen und den von Edeka vorgegebenen Plandaten entsprechen, betonte Dieter Grootens, Abteilungsleiter Tiefbau im Kommunalbetrieb Voerde (KBV). Die breiter angelegten Behindertenparkplätze – insgesamt zwei an der Zahl – befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Eingang des neuen Edeka-Marktes an der Lessingstraße. Der Komplex ist schon gut erkennbar, sein Entrée mit großzügigen Fensterfronten versehen. An der Lessingstraße im Bereich des Wendehammers muss der Mischwasser-Schacht erneuert werden.

Die verschiedenen Nutzungen auf dem neuen Marktplatz sind farblich gekennzeichnet – was, wie Planungsdezernent Limke betonte, eine „deutliche Orientierung“ möglich mache. Anthrazit steht für die Parkflächen, Rot für die Fußwege und Grau für die Bewegungsfläche der Fahrzeuge.

An den Markttagen, also mittwochs und samstags – ist etwa die Hälfte des Platzes den Beschickern vorbehalten. Für sie ist der nördliche zur Schillerstraße gelegene Bereich reserviert. Die ursprüngliche Idee, mit den Marktständen auch bis in die Schillerstraße zu gehen, wurde wegen des Zu- und Abgangsverkehrs verworfen. Der zukünftig für den Wochenmarkt zur Verfügung stehende Platz reicht laut Limke aus.

Neue Strom- und Wasserversorgung

Für die Stromversorgung der Beschicker wurden in deren Aufstellungsbereich sieben sogenannte Unterflur-Elektranten in den Boden eingebracht. So lassen sich lange über dem Marktplatz verlaufende Kabelbahnen vermeiden. Die Wasserversorgung ist ebenfalls neu geregelt. Es stehen zwei Unterflur-Hydranten zur Verfügung, wie Dieter Grootens erklärte. An Wochenmarkttagen oder beim Dorffest, für das auch das nördlich gelegene Teilstück der Fläche vorgesehen ist, steht von den 100 Parkplätzen etwa die Hälfte zur Verfügung.

Weichen mussten im Zuge der Umgestaltungsarbeiten die fünf vor der Ladenzeile stehenden Bäume. Deren Wurzelwerk hatte das Pflaster aufgehoben, auch hätten diese zu dicht an den Gebäuden gestanden und zudem „eine sehr aufwendige Unterhaltung“ erfordert, wie Grootens erklärte. Die Bäume sind durch Neuanpflanzungen gleicher Zahl ersetzt worden. Darüber hinaus sind auf dem Marktplatz noch neun zusätzliche Bäume vorgesehen. Alle seien marktplatztauglich. In unmittelbarer Nähe zum Buswartehäuschen an der Bülowstraße wird der Brunnen wieder aufgestellt und rundherum werden Bänke zum Verweilen installiert.