Voerde: Hoffen auf den Durchbruch

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Was wir bereits wissen
Hauptorganisatoren der Schlossabende wünschen sich für ihre Reihe mehr Besucher. Ihr Leitspruch für 2015: „Gutes beibehalten – Mögliches verbessern.

Voerde..  Ende Juli wird ein Teil der Allee wieder zum Schauplatz einer mehrtägigen musikalischen Veranstaltung: Die Voerder Schlossabende gehen in die dritte Runde und bieten vor der illustren Kulisse von Haus Voerde einmal mehr fünf verschiedene Themenabende. Als Medienpartner stellen wir Ihnen die Veranstaltungsreihe vor. Zum Auftakt kommen die beiden Hauptorganisatoren Dirk Elfgen und Dirk Wennmann zu Wort.

Die ersten beiden Ausgaben hatten eine sehr gute Resonanz bei den Besuchern. Können Sie das in diesem Jahr toppen?

Elfgen: Unser Leitspruch lautet ja „Gutes beibehalten – Mögliches verbessern“, daher werden wir das erfolgreiche Grundkonzept beibehalten, aber in der Tat sowohl beim Programm selbst als auch beim Drumherum nochmal nachlegen...

Welche Elemente wollen Sie denn beibehalten?

Wennmann: Vor allem unseren Stargast, der uns an allen fünf Abenden begleitet… die Atmosphäre unter der beleuchteten Allee mit Blick auf das Schloss und das gehobene Ambiente in allen Bereichen.

Elfgen: Und dass wir bei den Künstlern wieder bewusst auf den Mega-Einzelstar verzichten. Dafür haben wir an jedem Abend wieder einen prima Mix aus mehreren Künstlern – vom supertalentierten Nachwuchs aus der Region bis hin zum absoluten Profiact. Alles Künstler, die erfolgreich unterwegs sind, aber dennoch in unserer Region sonst nicht zu sehen sind. So sollte es keinem langweilig werden.

Und was wird verbessert?

Elfgen: Ich glaube, dass wir im Programm noch etwas mehr Qualität und Vielfalt haben und von den Abläufen einfach noch durchgeplanter sind.

Wennmann: Wir werden auch die Technik noch etwas verbessern, mit einer noch größeren LED-Leinwand im Hintergrund noch schönere Bühnenbilder zeigen können, die überdachten Tribünen haben dieses Mal richtige Rückenlehnen, außerdem wird in diesem Jahr selbst das WC in Nobel-Qualität sein. Und wir haben als besonderen Service einige Behindertenparkplätze am Eingang Frankfurter Straße und erstmalig auch ein Behinderten-WC nahe der Bühne.

Klingt nach mehr Investitionen und mehr Risiko...

Wennmann: In der Tat, aber glücklicherweise werden wir ja auf breiter Basis unterstützt, seitens der Sponsoren, der Stadt Voerde, des Fördervereins und auch durch die Politik, quer durch alle Parteien. Und das ist auch wichtig, denn allein mit Eintrittsgeldern, die ja auch nicht zu hoch sein dürfen, lassen sich die ganzen Kosten von Künstlergagen, Technik, Tribünen, Stühlen, Personal, Werbung und so weiter gar nicht bezahlen.

Elfgen: Da die Anschubhilfen aber weniger geworden sind, sind nun auch die Voerder Bürger gefragt, unser Angebot anzunehmen, denn für die machen wir das ja und da hoffen wir in diesem Jahr auf den Durchbruch. Bei der Begeisterung in den zwei Vorjahren sollte es sich ja nun doch rumgesprochen haben, dass die Schlossabende was Besonderes sind. Und es ist ja wirklich für viele Geschmäcker was dabei.

Und wie läuft der Vorverkauf?

Wennmann: Also bisher sind wir im Soll und haben an zwei Tagen die Tribüne sogar schon ausverkauft, es könnte also teilweise auch knapp werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also den Vorverkauf nutzen – zumal wir keine extra Vorverkaufsgebühr berechnen.

Ihr Wunsch für die Schlossabende?

Elfgen: Dass wir deutlich mehr Besucher als im Vorjahr haben – die Schlossabende haben es einfach verdient.

Wennmann: Dass wir wieder so ein Glück mit dem Wetter haben.

Vom 29. Juli bis zum 2. August gibt es fünf Themenabende: „Musicals life“, „Classic leger“, „Unplugged & Pop“, „Schlager, Chanson & Oldies“ sowie „Comedy & Travestie“.

Einlass ist jeweils ab 17 Uhr, um 19 Uhr beginnen die Veranstaltungen. Tageskarten kosten 16 Euro. Weitere Infos unter www.schlossabende.de oder unter 0281/1639920.