Voerde: Grünes Licht für sechs Klassen

Was wir bereits wissen
Die erlösende Nachricht ging gestern Morgen im Voerder Rathaus ein: Die Bezirksregierung Düsseldorf als obere Schulaufsicht hat keine Bedenken.

Voerde..  Die erlösende Nachricht ging gestern Morgen im Voerder Rathaus ein: Die Bezirksregierung Düsseldorf als obere Schulaufsicht hat keine Bedenken, so dass die neue städtische Gesamtschule mit sechs Fünfer-Klassen an den Start gehen kann. Damit haben die Eltern aller dort angemeldeten 162 Kinder nun – knapp eine Woche nach Ende des vorgezogenen Anmeldeverfahrens – Gewissheit, dass ihre Sprösslinge in Voerde nach den Sommerferien an die weiterführende Schule ihrer Wahl werden wechseln können.

Voerdes Schuldezernentin Simone Kaspar äußerte sich gestern im Gespräch mit der NRZ denn auch entsprechend erleichtert über die gute Botschaft, mit der das erklärte Ziel erreicht ist. „Keiner wollte, dass Kinder abgewiesen werden“, sagte sie.

Nach Abschluss des Anmeldeverfahrens wurden in einem ersten Schritt die Nachbarkommunen Hünxe, Dinslaken und Wesel zu der Absicht der Stadt Voerde gehört, an der neuen Gesamtschule sechs Eingangsklassen zu bilden. Alle drei meldeten laut Kaspar keine Bedenken an. Die Dezernentin äußerte sich dankbar über die schnelle Reaktion der Nachbarn. Die Stadt Voerde reichte dann einen entsprechenden Antrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf ein, den die Behörde positiv beschied. Heute nun sollen an alle Eltern die Aufnahmebescheide ‘rausgehen, wie Kaspar gestern ankündigte.

Die sechs Eingangsklassen der neuen städtischen Gesamtschule werden im neuen Gebäudetrakt der Vorgängerschule an der Allee unterrichtet. Gleiches gilt für die Schüler der zum Schuljahr 2015/16 noch verbleibenden beiden Zehnerklassen der alten Gesamtschule Voerde, die Mitte 2016 aufgelöst wird. Kaspar hält es für überlegenswert, dass die Zehner- für die Fünfer-Klassen eine „Art Patenschaft“ übernehmen könnten.