Ungeeignet

Windrad:.  Seit fast einem Jahrzehnt versucht die Stadt Dinslaken, den Oberlohberger Bürgern mit markigen Schlagzeilen wie: „Landmarke setzen“, „Beleuchtete Zitadelle“, „Landungsbrücken“, „Öffentlichkeit zugänglich machen“ (...), die Halde Lohberg, die Osttangente, jetzt ist es ein 200 Meter hohes Windrad, als integratives Projekt schmackhaft zu machen. Was passiert mit der Landwehr in der Egerheide (Steinbrinkstraße), die parallel am Fuß der Halde verläuft? Fakt ist: Die Anlieferung von Emscherschlamm (kein Bergematerial), ca. 15 Millionen Tonnen sollen über die A3-Abfahrt Dinslaken-Nord über die Osttangente noch 15 Jahre auf die Halde Lohberg Nord gebracht werden. (...) Die Schüttung auf der Halde wird noch ca. 10 bis 15 Jahre andauern, somit ist die Halde für den Bau einer 200 Meter Windenergieanlage, basierend auf statischen Berechnungen, vollkommen ungeeignet und beherbergt ein großes Gefahrenpotenzial. Schon die Tunnelbrücke hinter der Halde Lohberg herführenden Steinbrinkstr. ist vor einigen Jahren zusammengebrochen, als der erste Lkw darüber fuhr. Für die Akzeptanz ist entscheidend, die Öffentlichkeit, die Anlieger der Berger- und Steinbrinkstraße frühzeitig zu informieren und mitzunehmen. Mit entsprechender Sorgfalt ist es möglich, Windenergieanlagen so zu planen, zu bauen und zu betreiben, dass schädliche Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt ganz oder weitgehend vermieden werden. (...) Die Finanzierung der Subventionen wird auf die Preise und somit auf die Stromverbraucher umgelegt. Damit finanzieren arme Rentner und Hartz-IV-Empfänger die Solarparks der Gutverdiener und die Windräder der professionellen Investoren.
Willi Schembries,
Dinslaken

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