Umbauarbeiten beginnen im Juni

Die grüne Achse von der Neutor-Galerie in die Altstadt solloptimiert werden.
Die grüne Achse von der Neutor-Galerie in die Altstadt solloptimiert werden.
Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Situation für Fußgänger in Höhe Rutenwallweg soll verbessert werden. Friedrich-Ebert-Straße wird schmaler

Dinslaken..  Im Juni sollen auf der Friedrich-Ebert-Straße die Bauarbeiten beginnen. Innerhalb von drei Monaten wird der Bereich zwischen Wiesenstraße und Kolping-straße verändert. Mit den Umbauplänen befasst sich der Bauausschuss am Montag, 23. Februar. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

Die Kosten für den Umbau betragen 403 000 Euro, wovon 391 500 Euro vom Land mit 70 Prozent gefördert werden. Es geht um eine Verbindung zwischen der Neutor-Galerie und der Altstadt. Besucher sollen mal über die „Steinerne Achse“, mal über die „Grüne Achse“ bis zum Altmarkt gelangen. Ein wichtiges Mosaik-Teilchen ist dabei die Umgestaltung der Einmündung Am Rutenwall und Friedrich-Ebert-Straße. Damit Fußgänger die Fahrbahn leichter überqueren können, wird die Straße inklusive zweier Radfahrstreifen 10,80 Meter breit sein. Zurzeit ist sie 12,85 Meter breit. KFZ-Verkehr und Straßenbahn teilen sich dann die Fahrbahn, wie es jetzt schon zwischen Kolpingstraße und Duisburger Straße der Fall ist.

Die durch die Einengung gewonnenen Flächen werden den Gehwegen zugeschlagen. Auf der Westseite wird der Gehweg 3,66 breit sein, auf der anderen Straßenseite 5,38 Meter. Den Verkehr regelt eine an der Einmündung Am Rutenwall installierte Ampel. Somit würden Missverständnisse zwischen Kfz-Verkehr und Straßenbahn verhindert.

Da die Einmündungen Kolping-straße und Rutenwallweg versetzt liegen, was zu einer unübersichtlichen Situation für alle Verkehrsteilnehmer führt, wird die Einmündung der Kolpingsstraße so verschoben, dass beide Einmündungen gegenüberliegen. Um diese Verschiebung realisieren zu können, muss die Fahrbahn der Kolpingstraße auf einer Länge von 35 Metern angepasst werden. Die Stellplätze in diesem Bereich bleiben nach Auskunft der Stadtverwaltung erhalten und werden neu geordnet.