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Trödel, Tanz und ganz viel Sonne

31.08.2008 | 19:51 Uhr

DIN-TAGE. Ein Bummel über das Stadtfest bot reichlich Abwechslung. Bildergalerie im Internet: www.derwesten.de/dinslaken

DINSLAKEN. Sommer, Shanties und Sand versprachen die Veranstalter und selbst die Sonne feierte beim Stadtfest mit. Trödelmärkte, Bummelmeile, Freizeitdorf und Jugend-Din-Tage lockten zahlreiche Besucher in Dinslakens Innenstadt. Ein Bummel über das Fest.

Viel Kundschaft für alle Trödler. Die Kinder haben ihre Decken am Neutor und auf der Neustraße ausgebreitet. Bücher, Sammelkarten, ausgedientes Spielzeug, Fahrräder, Schallplatten, Vasen, Plüschtiere oder alte Schätze sind wie immer ein Magnet für Schnäppchenjäger.

Akrobatische Tanzeinlagen am Neutor

Nebenan auf der Bühne am Neutor legen verschiedene Tanzgruppen eine flotte Sohle aufs Parkett. Oder einen flotten Cowboy-Stiefel wie die Cowboys und -girls, die mit ihrem Line Dance einen Hauch von Wildem Westen nach Dinslaken bringen. Mit akrobatischen Einlagen bringt eine Freestyle Breakdance-Gruppe die Bühne zum wackeln. Ob Tanzen, Tauchen oder Training, beim Tourismus- und Freizeitdorf auf der Bahnstraße können die DIN-Tage-Bummler sich ein neues Hobby suchen.

Sand-Kunstwerke zum Mitmachen

Ein paar Meter entfernt hat sich ein Teil des Parkplatzes "Am Neutor" in einen kleinen Sandkasten verwandelt. Ein großer Haufen Sand wartet hier darauf, von den Dinslakenern in Skulpturen verwandelt zu werden. "Da kann man richtig Kunst mitmachen", meint Meike Kriwett von der Sandakademie, die den Sandburgenbauern mit Ratschlägen und Tipps zur Seite steht.

Der Sand hat einen hohen Lehmgehalt, der ihn ganz gelb aussehen läßt. Zudem sind die Sandkörner eckig statt rund, dadurch halten sie besser zusammen. Mit Wasser wird der Sand in großen Holzkisten zu einem Würfel gestampft. Die Basis für die Kunstwerke. Cesur, Cengizhan, Ahmet und Resul haben ihr erstes Meisterwerk vollendet. Das Dinslakener Rathaus steht jetzt am Neutor, aus Sand versteht sich. "Wir hatten eine Zeichnung und haben es dann nachgebaut", sagt Cesur. Die vier Freunde vom Lohberger SOS-Projekt im Alter von 14 bis 16 Jahren haben viereinhalb Stunden an ihrem Rathaus gebaut. Jetzt wollen sie noch eine Moschee daneben stellen.

"Das haben schon die alten Ägypter genutzt, um Modelle von Pyramiden herzustellen", erklärt Meike Kriwett.

Die Dinslakener trauen sich nicht

Noch sind die Lohberger Jungs aber die einzigen, die sich an der Sand-Kunst versuchen. Die Dinslakener trauen sich nicht so recht in den gelben Sand. Sie staunen lieber über die schon bestehenden Skulpturen. Weiter geht der DIN-Tage-Bummel in Richtung Altmarkt. Vorbei an der Bummel-Meile mit Schmuckständen, einer Kunstschmiede und anderen bunten Ständen.

Kinder schauen genau hin

Für die Jugend-Dintage ist der Stadtpark als große Spielewiese hergerichtet. Bei Hüpfburgen, Bastel- und Aktionsständen verschiedener Vereine und dem Figuren-Theater kommen die kleinen DIN-Tage-Besucher auf ihre Kosten. Unter dem Mikroskop der Naturschutzjugend (Naju) werden kleine Insekten riesengroß. Wer einmal den Kopf eines Tausendfüßlers genauer betrachten oder die Anzahl der Füße nachzählen will, ist hier richtig.

Sportlich wird es beim Turnspielabzeichen des Rheinischen Turnerbunds. Beim Ringtennis, Korb-, Faust-, oder Schleuderball geht es rund unter der Dinslakens Sonne.

JESSICA BADER

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