Steag Voerde hält Quecksilber-Grenzwerte ein

Der Quecksilber-Ausstoß der Steag in Voerde liegt laut Steag innerhalb der erlaubten Werte.
Der Quecksilber-Ausstoß der Steag in Voerde liegt laut Steag innerhalb der erlaubten Werte.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Auch die Kohlekraftwerke in Voerde setzen Quecksilber frei: Block Voerde 86,6 Kilogramm und der Block Voerde-West 31,9 Kilogramm im Jahr 2013

Voerde..  Aus den Schornsteinen der Kohlkraftwerke wird auch Quecksilber freigesetzt. Und keine geringe Menge wie eine Studie, die die Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben hat, ermittelte. Die Forscher ermittelten für die Kohlekraftwerke in Voerde, dass im Jahr 2013 der Block Voerde 86,6 Kilogramm (Voerde) und der Block Voerde-West 31,9 Kilogramm Quecksilber freiggesetzt hat. Zu der Forderung, die strengeren amerikanischen Grenzwerte sollten eingeführt werden, erklärt ein Pressesprecher der Steag, die die Kohlekraftwerke in Voerde betreibt: „Steag-Kraftwerke halten sowohl die derzeitigen als auch die ab 2019 verschärften Grenzwertvorgaben bereits heute ein.“ Der derzeit in Deutschland geltende Grenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter werde eingehalten. Ab 2019 soll ein Grenzwert von zehn Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gelten. Für das Kraftwerk West wurde im Jahresmittel 2015 ein Quecksilber-Emissionswert von 1,68 bzw. 2,18 Mikrogramm/Kubikmeter erreicht und für das Kraftwerk Voerde ein Wert von 1,71 bzw. 1,92.