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Standort wird erneut Thema

08.12.2011 | 17:59 Uhr

Dinslaken.Die Gründung der Sekundarschule wird den Schulausschuss am Dienstag, 13. Dezember, um 17 Uhr (Ratssaal) erneut beschäftigen. So muss über das Raumkonzept beraten werden.

Die Verwaltung will vorschlagen, neben der Volksparkschule als Zweitstandort das Gebäude der Jeanette-Wolff-Realschule vorzusehen.

Bisher war geplant, die Sekundarschule zunächst am Volkspark starten zu lassen, wo der Platz für die ersten drei Jahrgänge reichen würde. Vor der Entscheidung über Ausbau oder Dependance-Lösung wollte man die ersten beiden Anmeldejahrgänge abwarten. Drei Alternativen stehen zur Wahl: Der Ausbau des Volkspark-Gebäudes oder eine Dependance entweder am Standort Jeanette-Wolff-Realschule oder GHZ-Hauptschule.

Diese Frage muss für das Genehmigungsverfahren jedoch geklärt sein, erläuterte Beigeordnete Christa Jahnke-Horstmann. Dies sei am Mittwoch in einem Gespräch bei der Bezirksregierung deutlich geworden. „Es muss für die Antragstellung ein schlüssiges Raumkonzept vorliegen.“ Daher will die Verwaltung dem Ausschuss vorschlagen, die Jeanette-Wolff-Realschule als Zweitstandort einzuplanen. Damit, so betont die Erste Beigeordnete, sei der Standort noch nicht abschließend festgelegt. Wenn sich neue Entwicklungen ergeben, könne man die Entscheidung  ändern.

Ausdruck des Bedauerns

Außerdem hat die Bezirksregierung der Verwaltung nahegelegt, die Sekundarschule als fünfzügige Schule zu beantragen. Bisher waren vier Züge geplant. Bei 142 Interessensbekundungen hält die Bezirksregierung dies für sinnvoll. Werden weniger Kinder angemeldet, könne die Zahl der Klassen reduziert werden. Umgekehrt eine vierzügig beantragte Schule auf fünf Züge aufzustocken, sei nicht möglich, so Jahnke-Horstmann.

Weiteres Thema im Schulausschuss wird auch das Votum der Schulkonferenzen der drei Schulen sein, die aufgelöst werden. Während die beiden Hauptschulen zugestimmt haben, fiel die Abstimmung der Schulkonferenz der Jeanette-Wolff-Realschule mit 6 zu 4 Stimmen gegen die Auflösung aus. Das bedeute nicht, dass nun Widerstände gegen die Sekundarschule zu erwarten seien, so Schulleiter Silvio Husung. Das Votum sei vielmehr ein Ausdruck des Bedauerns darüber, dass die Realschule nach langer Zeit aufgelöst wird. Die Mehrheit habe nicht der eigenen Auflösung zustimmen wollen. Christa Jahnke-Horstmann betonte, man wolle die Entscheidung der Schulkonferenz ernst nehmen und versprach dafür sorgen, dass die Schüler unter vernünftigen Bedingungen ihre Laufbahn beendet könnten.

Rita Meesters

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