Stadtpark: zweiter Abschnitt beginnt

Für die Umgestaltung des Stadtparks beginnt am Montag der zweite Abschnitt.
Für die Umgestaltung des Stadtparks beginnt am Montag der zweite Abschnitt.
Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Ab Montag werden im Bereich zwischen Stadthalle und Rathaus die Wege saniert und neue Bänke aufgestellt.

Dinslaken..  Das Wetter der vergangenen Tage war nicht gerade ein Vorteil für die Umgestaltung des Stadtparks: Der Dauerregen führte zu einer mit Wasser gefüllten Baugrube, die für den vergrößerten Teich im Rathauspark ausgehoben wurde. Trotz aller Wetterkapriolen sollen aber Landschaftsgärtner ab Montag, 19. Januar, mit dem zweiten Bauabschnitt der denkmalgeschützten Parkanlage beginnen. Das teilte gestern die Stadtverwaltung mit.

Der westliche Teil

Als erstes, so die Stellungnahme aus dem städtischen Fachdienst Grünflächen, soll der westliche Teil zur Parkstraße und zum Theodor-Heuss-Gymnasium überarbeitet werden. Das Wetter spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die Maßnahme wird nach Auskunft der Stadt voraussichtlich im April abgeschlossen.

Optimiert werden insbesondere die Wege, die gegenwärtig unterschiedliche Beläge aus Betonstein- und Natursteinpflaster oder eine sogenannte Schwarzdecke haben. Dieser Mix wird abgetragen, dann erneuern die Arbeiter den vorhandenen Unterbau. Anschließend wird der Belag der Wege einheitlich mit einer wassergebundener Decke mit Stahlbandeinfassung gemacht. Das vorhandene Betonstein- und Natursteinpflaster wird an anderer Stelle im Stadtgebiet durch den DIN-Service wieder eingebaut. Die Wegeführung im Park werde „grundsätzlich nicht oder nur marginal verändert“, hieß es.

Über eine Änderung werden sich Spaziergänger, insbesondere ältere Menschen freuen: Neue Bänke werden aufgestellt, und zwar vom selben Typ wie im Grünzug am Rutenwall, seniorenfreundlich, mit Armlehnen und erhöhter Sitzfläche. Ein weiterer Arbeitsschritt besteht darin, die vorhandene Beleuchtung zu optimieren. Standorte der Leuchten werden teilweise verschoben und durch zusätzliche Mastleuchten ergänzt. Dabei wird der bereits vor Ort eingebaute Typ der Leuchten verwendet. Dafür werden stellenweise neue Gräben für die Verkabelung ausgehoben.

Flächen werden neu bepflanzt

Die zuvor gerodeten Flächen im Park werden nach Abschluss der jetzt anlaufenden Arbeiten neu bepflanzt. Im Zuge der Bauarbeiten beschädigte Rasenflächen werden wieder oder neu hergestellt, der vorhandene Strauch- und Baumbestand wird gelichtet und gepflegt.

Auch die gerodeten mächtigen Bäume, unter anderem der gefällte große Zuckerahorn, werden durch Neupflanzungen ersetzt. Die Bäume, sagte Monika Teiner, Landschaftsarchitektin in Diensten der Stadtverwaltung, hätten, was Größe und Stammumfang angeht, eine höhere Qualität als sonst üblich.