Stadtarchiv in den Glaspalast?
20.10.2010 | 16:15 Uhr 2010-10-20T16:15:00+0200
Dinslaken.Die CDU diskutiert weiter über eine neue Heimat für die Stadtgeschichte und hat jetzt das technische Rathaus im Visier.
Wenn die Dinslakener CDU sich am Wochenende zur Klausurtagung trifft, wird - mal wieder - ein Thema auf den Tisch kommen: Wohnin soll das schlecht untergebrachte Stadtarchiv ziehen? Nachdem mit den Gegenstimmen aus der CDU der Umzug ins Johannahaus vor der Sommerpause gescheitert war, suchen die Christdemokraten nach Alternativen.
Ohne, dass eine Entscheidung gefallen wäre: Derzeit ist das Technische Rathaus, untergebracht in der ehemaligen Großdiskothek „Glaspalast“ an der Hünxer Straße, im Visier. Das bestätigte CDU-Fraktionsvorsitzender Heinz Wansing auf NRZ-Anfrage, betonte gleichwohl: Erstens sei noch keine Entscheidung in der CDU gefallen und zweitens wolle man sich mit anderen Fraktionen abstimmen, bevor man das Unterfangen durch Prüfauftrag oder Antrag auf den Weg bringt. Die CDU wolle die Idee nicht für sich besetzen, nur eine gemeinsame Initiative mehrerer könnte im Fall der Fälle zum Erfolg führen.
Ins Blickfeld rückte der Glaspalast durch das Gutachten der Gemeindeprüfungsanstalt GPA, die bei der Stadt einen sehr hohen Platzbedarf pro Mitarbeiter attestiert. Das führe doch zwangsläufig dazu, nachzuschauen, ob nicht innerhalb städtisch genutzter Gebäude durch Umschichtung Platz für das Stadtarchiv gefunden werden könnte, so Wansing. Im Falle Technisches Rathaus, das seinerzeit auf CDU-Initiative angemietet wurde, ist der Platzbedarf pro Kopf besonders groß. Den derzeit 108 Bediensteten, die dort in den Bereichen Bauen und Planen arbeiten, stehen satte 4200 Quadratmeter zur Verfügung. Das liegt vor allem am Gebäudezuschnitt, der große Flure bedingt.
FDP bleibt beim
Rathaus-Umbau
Um das Haus für das Stadtarchiv nutzbar zu machen, müsste umgebaut und so Nutzfläche gewonnen werden. Das könnte zwar teuer, aber weit günstiger sein, als die zuletzt veranschlagten 2,1 Mio. Euro für den Umzug ins Johannahaus, hofft Heinz Wansing. Aber das Technische Rathaus sei gemietet und wer wisse, ob man das Objekt nach Auslaufen des Vertrages nach 2019 weiter anmieten wolle, hieß es gestern dazu aus der Stadtverwaltung. Aber: Man wolle gerne prüfen, falls die Politik dies wünscht, unmöglich sei nichts.
Sollte sich die CDU wirklich auf den Glaspalast konzentrieren, dürfte sie bei der Suche nach Verbündeten für diese Idee bei der FDP zumindest nicht fündig werden: „Das ist alles zu teuer, wir haben kein Geld“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Bernd Helmut Minzenmay. Angesichts zurückgehender Einwohnerzahlen und der bevorstehenden Verwaltungsstraffung bleibt die FDP bei dem Vorschlag, den Empfangsraum im Erdgeschoss des Rathauses zu opfern und durch weitere Durchbrüche im Rathaus-Turm genügend Platz für das Archiv zu schaffen. Die Diskussion kann also beginnen. Mal wieder.
20:32
DER GLASPARLAST SOLLTE DORT WIEDR ERÖFFNEN DENKE AN DIE ZEIT OFT ZURÜCK WO DER GLASPARLAST NOCH OFFEN HATTE ALSO ÖFFNET DIE PFORTEN WIEDER IM ALTEN GEBÄUDE ES WÄHRE TOLL ZU WISSEN DAS ES DEN GLASPARLAST WIEDER GIBT IM ALTEN GEBÄUDE
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ich bin kein fdp-wähler- aber bester vorschlag: der der fdp!