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Stadt warnt vor irischen Teerkolonnen

08.08.2012 | 20:02 Uhr
Stadt warnt vor irischen Teerkolonnen

Dinslaken.  Die Stadt warnt vor irischen Wanderarbeitern, die versprechen, zu Dumpingpreisen Einfahrten zu teeren.

Sie kommen seit Jahren in den Sommermonaten, meist ein über das andere Jahr, mit Wohnwagen, der Familie, Walzen und jeder Menge Material, was man halt so braucht, um Garagen-Auffahrten zu teeren. Denn das wollen die irischen Wanderarbeiter, vor denen die Stadt Dinslaken ausdrücklich warnt. In dieser Woche haben wieder irische Wanderarbeiter bei Hauseigentümern in Dinslaken angeklingelt und ihre Arbeit angeboten. Die Stadt warnt die Eigentümer eindringlich davor, Aufträge zu vergeben.

Stadtpressesprecher Horst Dickhäuser: „Es ist sicher eine Versuchung, wenn die Arbeiter versprechen, zu Dumpingpreisen zu arbeiten. Aber am Ende wird es teurer. Und: Die Arbeit ist Murks.“ Es werde minderwertiges Material nach Art der Flickschuster ohne soliden Unterbau verarbeitet. Das zeige die Erfahrung. Hinzu komme, dass jeder, der diese „Teerkolonnen“ beschäftigt, die Schwarzarbeit fördert. Denn die Arbeiter seien illegal tätig.

Für das Ordnungsamt ist es oft schwierig, die Wanderarbeiter „zu fassen“. Schließlich müsse man den formellen Weg einhalten, Verfügungen zustellen, Widerspruchsfristen einhalten – „bis dahin sind die schon wieder längst weg“, sagt Horst Dickhäuser. Doch trotz aller Warnungen fielen immer wieder Bürger auf die Arbeiter herein. Sogar ein Handwerksmeister sei mal dabei gewesen. An seiner geteerten Einfahrt habe er allerdings nicht viel Freude gehabt. Der Teer sei längst zerbröselt.

Wer Hinweise auf die Wanderarbeiter geben kann, sollte sich bei der Stadt unter 0 20 64 / 6 62 14, melden.

Rosali Kurtzbach



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