Stadt und Feuerwehr ziehen Sturm-Bilanz

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Dinslaken..  Sturmtief „Niklas“ hielt am Dienstag nicht nur Feuerwehr und DIN-Service in Atem. Der Bereitschaftsdienst des ehemaligen Ordnungsamtes wurde am frühen Dienstagabend zur Heinrich-Nottebaum-Straße gerufen. Ein Straßenbaum war auf ein geparktes Fahrzeug gestürzt. Weitere Autos wurden durch herabfallende Äste beschädigt. Wie die Stadt gestern mitteilte, drohte durch den in Schräglage befindlichen Baum weiteres Unheil, weshalb der Baum abgestützt wurde. Ein Abschleppwagen barg das beschädigte Fahrzeug. Auch ein dort parkendes Auto, dessen Halter die Mitarbeiter der Stadt nicht erreichen konnten, wurde in Sicherheit gebracht. Der entwurzelte Baum wurde inzwischen gefällt.

Die Feuerwehr zog gestern Morgen Bilanz. Demnach führte das Orkantief „Niklas“ im Zeitraum von morgens 8.45 bis 23.15 Uhr zu 23 Einsätzen. Die Feuerwehrleute rückten zu verschiedenen Hilfeleistungseinsätzen im gesamten Stadtgebiet aus. Überwiegend hatten sie damit zu tun, umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und lose Fassaden- und Dachteile zu beseitigen und zu sichern. Personenschäden gab es keine. Alarmiert waren die Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld, Oberlohberg und Eppinghoven.

Hohen Schaden verursachte der Sturm an einem Gebäude im historischen Ortskern von Hünxe-Krudenburg. Das Technische Hilfswerk musste ausrücken. Mit einer Holzkonstruktion sicherten die Hilfskräfte das um 1888 erbaute Haus.