Sportplatzverlagerung und die Schullandschaft

Voerde..  Die letzten Monate beherrschte die Entwicklung der Schullandlandschaft die Diskussionen, davor war es die Verlagerung des Sportplatzes. Aber es gab auch einiges zu feiern in Voerde. Das sind die Tops und Flops aus Voerde.

Heinz Boß schreibt: „Als einer, der mit dem Sport in Voerde sehr eng verbunden ist, war für mich die Stellungnahme der Bezirksregierung zu der Sportstätten-Verlagerung zwar nicht das Flop-Ereignis, aber das Ereignis des Jahres 2014, was mich am meisten verwundert hat.“ Auf dieses Thema zielt auch Ulrike Langhoff: „Flop-Ereignis 2014 in Voerde war die Planung der Verlegung des Sportplatzes 08/29.“

Höhere Steuern und ein Fest

Für Christel Schmitt war die vom Rat im Dezember beschlossene Erhöhung der Grundsteuer B der Flop des Jahres. 2014 sei ein gutes Jahr für den Hochwasserschutz gewesen, da die Arbeiten in Mehrum fast abgeschlossen sind, meint Josef Hölscher. Natürlich darf das Jubiläum 875 Jahre Möllen nicht fehlen. Daran erinnert Ingrid Hassmann und daran dass der weitreichende Konsens in der Schulpolitik Früchte trägt. Das sehen aber nicht alle so:

Für Steffen Wagner ist der Flop des Jahres „die Einführung einer neuen Gesamtschule in Voerde und gleichzeitige Auflösung der Realschule Voerde, nachdem die Gesamtschule bereits vor kurzer Zeit nicht erfolgreich war und die Stadt Voerde absolut kein vernünftiges und durchgedachtes Konzept vorgestellt hat.“

„Zu den Top-Ereignissen des Jahres zählt für mich die unaufgeregte sachliche Berichterstattung zu den Bürgerkriegsflüchtlingen und Asylbewerbern, die auch in Voerde Aufnahme finden und die unbürokratische und engagiert von ehrenamtlich Tätigen begleitet werden“, das seien mal gute Nachrichten statt „reißerischer Horrormeldung“, findet Claudia Ostermann.

Rathausplatz

Lucia Selders empfindet es als einen echten Flop, dass man sich in Voerde bislang vergeblich bemüht, den Rathausplatz neu zu gestalten. Vom Marktkauf bis zum Osterfeld sollte ein Komplex mit Geschäften und Gastronomie entstehen, um die Innenstadt attraktiver zu machen. Auch habe die Stadt eine „Sanierungsatzung“ verabschiedet, doch geschehen sei seit dem nichts.

Für Dagmar Gorjup war in diesem Jahr die Unterstützung für die Lesementoren das Top-Ereignis. Die Zusammenarbeit zwischen Grundschulen, Kindergärten, Bücherei und Lesementoren wurde gefördert nach dem Motto „Zum Lesen verlocken. „Das war ein Top-Ereignis, weil den Kindern dadurch das Lesen wieder näher gebracht wurde“, schreibt die Voerderin.