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Politik

SPD will Gleichstellungs-Arbeit im Auge behalten

21.07.2011 | 16:52 Uhr

Dinslaken.Der Stadtverband der Dinslakener SPD hat sich auf seiner letzten Sitzung noch einmal mit dem Thema Gleichstellung befasst und sich einmütig zu dem von der SPD-Fraktion gestellten Antrag sowie zu der von Bürgermeister Heidinger eingebrachten Verwaltungsvorlage bekannt.

Hiernach sei die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten in Vollzeit zu besetzen und intern auszuschreiben. Die zugeordnete Verwaltungskraft in Höhe von 0,74 Stellenanteilen sei beizubehalten.

Das war der zentrale Bestandteil des SPD-Antrages. Ebenso sieht die SPD sich in ihrem Ansinnen bestätigt, die Stelle unter Haushaltsgesichtspunkten verwaltungsintern auszuschreiben. Mit dem Erhalt der vollen Stelle sehen die Sozialdemokraten die Fortführung der erfolgreichen Arbeit von Marianne Lauhof gesichert: „Mit voller Stelle ist neben der verwaltungsinternen und verwaltungsexternen Frauenförderung die Pflege und der Ausbau des beispielhaften Dinslakener Frauen-Netzwerkes gewährleistet“, so Stadtverbandsvorsitzender Friedhelm Wlcek.

Mehrheit folgte
der SPD nicht

Als Wermutstropfen bezeichnet Wlcek, dass die Ratsmehrheit nicht der SPD in der Forderung der zugeordneten Verwaltungsstelle folgte, die nach dem Willen der Sozialdemokraten wie bisher mit 0,74 Stellenanteilen ausgestattet sein sollte. Wichtig sei der SPD jedoch ein breiter Konsens bei der Besetzung der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten gewesen, „um Schlimmeres zu verhindern“, so Wlcek.

Unabhängig hiervon bleibe aber die Gefahr bestehen, dass der Wegfall der Verwaltungskraft eine erfolgreiche Fortsetzung der intensiven und frauenpolitisch notwendigen Netzwerkarbeit unmöglich mache. Die SPD werde deshalb die weitere Entwicklung genau beobachten. Sollte sich die bestehende Befürchtung bewahrheiten, so werde die SPD im Rahmen der Beratungen des Stellenplans 2012 die Wiedereinsetzung der Verwaltungskraft einfordern.

Dies sei kostenneutral möglich, da hierzu im Rahmen der internen Prioritätensetzung der Verwaltung auf vorhandenes Personal zurückgegriffen werden könne, so der Vorsitzende des Stadtverbands.

DerWesten

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