SPD Hünxe regt Verkehrskonferenz an

Die viel befahrene Dinslakener Straße (L1) in Bruckhausen Richtung Lohberg. Die SPD Hünxe fordert in diesem Bereich seit langem eine Querungshilfe.
Die viel befahrene Dinslakener Straße (L1) in Bruckhausen Richtung Lohberg. Die SPD Hünxe fordert in diesem Bereich seit langem eine Querungshilfe.
Foto: Gerd Hermann
Was wir bereits wissen
  • Die Fraktion möchte alle zuständigen Behörden an einen Tisch bekommen
  • Auch alle Ratsfraktionen sollen eingebunden werden
  • Querungshilfe in Höhe des ehemaligen „Haus Lindenkamp“ gefordert

Hünxe..  „Wir wollen, dass alle zuständigen Behörden an einen Tisch kommen und die Verantwortlichkeiten diskutiert sowie gemeinsame Lösungen überlegt werden“, begründet der Hünxer SPD-Fraktionsvorsitzende Stephan Barske einen Antrag für eine überparteiliche „Verkehrskonferenz“. Dies soll unter Einbindung aller Fraktionen im Rat der Gemeinde geschehen.

Demnach soll bei einem Termin mit Vertretern der Gemeindeverwaltung, der Ratsfraktionen, des Landesbetriebes Straßen.NRW, des Kreises Wesel sowie der zuständigen Polizeibehörde über grundsätzliche Fragestellungen in Bezug auf die Verkehrsführung und -lenkung auf den im Gemeindegebiet verlaufenden Straßen erörtert werden.

„Wir haben im Gemeindegebiet viele Straßen und Wege, die in unterschiedlicher Zuständigkeit liegen. Es gibt einige Problemstellen, die schon seit langem ein Thema sind, aber deren Lösung häufig an unterschiedlichen Kompetenzen zwischen Gemeinde, Kreis, Land oder Bund scheiterten“, resümiert Barske.

Jüngster Anlass war hierzu eine altbekannte Diskussion. „Die Verkehrssituation entlang der Landesstraße 1 (Dinslakener Straße) auf Höhe der ehemaligen Gaststätte Lindenkamp wird von vielen Bruckhausenern als gefährlich empfunden, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer, die die stark befahrene Landesstraße queren wollen“, meint der Bruckhausener SPD-Ratsherr Jan Scholte-Reh. „Der Wunsch der Bevölkerung nach einer Lösung, etwa in Form einer Querungshilfe oder einer bedarfsgesteuerten Ampel, ist nachvollziehbar. Leider bleibt eine sinnvolle Lösung zwischen Gemeinde und Land aus, obwohl die Problematik lange bekannt ist.“

Darüber hinaus gebe es noch weitere verkehrliche Gegebenheiten in der Gemeinde Hünxe, die der Erörterung bedürfen. „Vor diesem Hintergrund halten wir es für sinnvoll, diese Frage- und Problemstellungen unter Einbindung aller Zuständigen und der ganzen Politik zu erörtern, um gemeinsame Lösungsmaßnahmen zu überlegen. Ein entsprechender Katalog, der durch Verwaltung und Politik erarbeitet werden könnte, sollte den Behördenvertretern zur Vorbereitung rechtzeitig übermittelt werden“, so Stephan Barske abschließend.

Der SPD-Antrag steht auf der Tagesordnung im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch, 26. Oktober, um 17 Uhr.