Sparkasse: Städte feilen am Zeitplan

Dinslaken/ Voerde/ Hünxe..  Es wird wohl noch viel Wasser den Rhein hinunter fließen, bis feststeht, ob und in welchem Umfang die Kommunen und der Kreis Wesel der in Not geratenen Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe unter die Arme greifen. Wie berichtet, braucht die Sparkasse 35 Millionen Euro, um auf dem eigeschlagenen Konsolidierungskurs genügend Eigenkapital für neue Kreditvergaben zu bekommen.

Dinslakens Bürgermeister Michael Heidinger hat für Montag den Rat der Stadt zu einer geschlossenen Veranstaltung geladen, in deren Rahmen die Politik vom Sparkassen-Vorstand im Detail über den Stand der Dinge informiert werden soll. Aus dieser Veranstaltung erhofft sich Heidinger auch erste Signale aus der Politik. Darauf basierend könne man einen Plan schmieden, in welche Richtung der Dinslakener Weg führen wird, eventuell könnten Gespräche mit Landrat Ansgar Müller folgen, um die Stimmung im Kreis zu sondieren. Für Heidinger bleibt indes klar, dass die Bürgermeister von Dinslaken, Voerde und Hünxe ihr Vorgehen miteinander abstimmen.

Der Voerder Stadtrat soll hinter verschlossenen Türen am Dienstag kommender Woche durch den Sparkassen-Vorstand und Bürgermeister Dirk Haarmann über das Thema informiert werden. Als Zeitfenster gibt Haarmann eine Entscheidung über die Grundtendenz der angestrebten Lösung – Alleingang der drei Trägerkommunen, Kommunen und Kreis oder Fusion – spätestens in der nächsten regulären Ratssitzung am 24. März an, sollte früher ein Beschluss erforderlich sein, würde eine Sondersitzung des Gremiums einberufen.