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Martinikirmes

Schausteller und Stadt zufrieden

13.11.2012 | 18:58 Uhr
Schausteller und Stadt zufrieden
Musikexpress und Kirmes liefen auch an der Trabrennbahn rund.Foto: Erwin Pottgiesser

Dinslaken.   Der Rummel in Dinslaken war auch am neuen Standort Trabrennbahn ein Erfolg. Die Schausteller und die Stadt sind mit der Premiere zufrieden.

Die Premiere der Martinikirmes an der Trabrennbahn hat am Dienstag mit Familientag und Feuerwerk ihren Abschluss gefunden. Nun geht für alle Beteiligten die Aufarbeitung der Kirmes los, die zum ersten Mal außerhalb der Innenstadt aufgebaut wurde. Was lief gut? Wo hapert’s noch? Stadt und Schausteller ziehen ein überaus positives Fazit - mit Abstrichen.

Es gibt noch Verbesserungsbedarf

„Wir sind zum überwiegenden Teil zufrieden“, sagt Stadtsprecher Horst Dickhäuser. Die Führung der Besucher sei von den Bürgern positiv wahrgenommen worden, auch habe der Platz größer gewirkt, als es die Fläche auf den ersten Blick hergebe. Gleichzeitig betonte Dickhäuser, dass „natürlich noch Optimierungsbedarf“ bestehe. „Wir sollten zum Beispiel für Auswärtige das Parkleitsystem visuell vergrößern und eventuell die Beleuchtung der Zugangswege verbessern“, so Dickhäuser. Auch ein mobiler Geldautomat sei im Gespräch. Verärgert war der Stadtsprecher über viele Autofahrer, die Parkverbote in den Anliegerstraßen einfach ignorierten. Auf dem Oval der Trabrennbahn seien noch genügend Parkplätze für zwei Euro („Das ist nichts!“) frei gewesen. Der Shuttle-Bus wurde laut Dickhäuser gut angenommen. Ob sich die Kirmes an der Trabrennbahn etablieren könne? „In dieser Größe ist sie in der Innenstadt nicht mehr denkbar“, so Dickhäuser.

Die Schausteller zeigen sich vom Verlauf der Kirmes angenehm überrascht. „Ich glaube, wir waren von den Besucherzahlen her am Wochenende sogar stärker als in der Innenstadt“, sagt Ronny Langenberg, 2. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Dinslaken. Langenberg gibt aber zu bedenken, dass viele Besucher nur gekommen sein könnten, um zu schauen, wie die „neue“ Martinikirmes so aussehe. Ob die wieder kommen, sei fraglich. Deshalb bleibe die Innenstadt erste Wahl. „Da ist das Laufpublikum, das vielleicht gar nicht auf eine Kirmes gehen würde“, sagt Langenberg. Trotzdem sind die Zweifel bei den Schaustellern nach fünf Tagen Kirmes sehr viel kleiner: „Die Skepsis ist gebrochen.“

In den nächsten Jahren wird sich zeigen, ob der neue Standort wirklich ankommt. Oder ob die Besucher nur mal schauen wollten, wie sie ist, die „neue“ Martinikirmes.

Arne Schleef

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