Ringen um den Bürgerbus

Voerde..  In Voerde wird weiter um die Einführung eines Bürgerbusses gerungen: Im Moment geht es darum, auszuloten, wie das Vorhaben ohne finanzielle Mittel der Stadt Voerde auf die Beine gestellt werden kann, wie Uwe Feldkamp, Ideengeber für ein solches Nahverkehrsangebot in Voerde, gestern im Gespräch mit der NRZ erläuterte. Es geht um die für den zu gründenden Bürgerbusverein erforderliche Zusicherung der Kommune, eventuell entstehende Defizite aus dem Betrieb zu übernehmen. Das Problem liegt darin, dass der Stadt aufgrund ihrer prekären Haushaltslage keine freiwilligen Leistungen möglich sind. Angesichts dieser Schwierigkeit war die bei einer Versammlung im vergangenen September geplante Gründung des Voerder Bürgerbus-Vereins verschoben worden (die NRZ berichtete). Die Akteure suchen nun nach möglichen Geldquellen. Darum soll es unter anderem bei dem nächsten Treffen am Montag, 29. Januar, ab 17.30 Uhr, in der Gaststätte Hinnemann in Voerde, Bahnhofstraße, gehen.

Auch hoffen die an dem Projekt Beteiligten, noch weitere Fahrer zu finden. 19 haben bislang ihre Bereitschaft erklärt, den Bürgerbus zu lenken, laut Feldkamp müssten es 25 sein. Außerdem sei geplant, in den Orten Mehrum, Löhnen und Götterswickerhamm eine Umfrage zu machen, wer den Bürgerbus nutzen würde. „Es gibt noch Einiges zu tun“, betonte Uwe Feldkamp.