Rathausneubau ist überflüssig

Dinslaken..  Es geht um viel Geld. 24 Millionen Euro stehen für einen zentralen Din-Service-Betriebshof im Raum, nicht viel weniger könnte der Neubau eines Technischen Rathauses kosten. Beim letzteren Projekt muss sich die Stadt demnächst entscheiden, denn 2019 läuft der Mietvertrag für das Gebäude an der Gerhard-Malina-Straße aus. Es muss der Mietvertrag verlängert oder ein anderer Standort für die städtischen Mitarbeiter gefunden werden.

Ein klares Ergebnis: Auf keinen Fall sollte die Stadt bei den Schulen sparen. Diese Maßnahmen halten die Befragten für unverzichtbar. Auf die Sanierung der Sportstätten und der Stadthalle ist nach Ansicht der Befragten ebenfalls eher nicht zu verzichten.

Bei der Frage, auf welche Maßnahme die Stadt am ehesten verzichten sollte, gab es im Rahmen des NRZ-Bürgerbarometers eine klare Aussage: 59 Prozent der Befragten halten den Neubau eines Technischen Rathauses für verzichtbar. 20 Prozent sehen keine Notwendigkeit, einen zentralen Betriebshof einzurichten. Die meisten Befürworter eines neuen Technischen Rathauses kommen aus Hiesfeld. Danach könnten sich die Befragten aus Eppinghoven am ehesten einen Neubau vorstellen. Vor allem die Befragten aus Lohberg wollen auf eine Stadthallen-Sanierung verzichten.