Ralf Lange: Zu wenig Informationen

Hünxe..  Die Lösung der Sparkassenmisere soll nun eine Fusion mit der Verbandssparkasse Wesel bringen. „Grundsätzlich erscheint eine Fusion als die richtige Lösung, denn alleine ist die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe nicht mehr lebensfähig“, so EBH-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Ralf Lange. „In aller Eile soll dieses Fusionskonzept nun eine politische Bestätigung erfahren.“ Die Ratsvertreter könnten dem Konzept aber nur mit einem Genehmigungsvorbehalt zustimmen. Die zuständigen Prüf-Institutionen müssten die Fusion billigen.

Nach Einschätzung Langes könne es bei der politischen Entscheidung aber nicht nur darum gehen, ob die Fusion technisch richtig organisiert ist. „Vielmehr muss politisch beurteilt werden, ob sich durch dieses Konzept nachhaltige Vorteile für die sechs beteiligten Kommunen in Dinslaken, Voerde, Hünxe, Wesel, Hamminkeln und Schermbeck ergeben und ob diese Vorteile die Nachteile überwiegen. Für eine sachgerechte und fundierte Chancen-Risiken-Abwägung liegen aber viel zu wenige Detailinformationen vor.“

In der nächsten Woche sollen die Ratsmitglieder weitere Informationen erhalten. Lange: Ob die EBH-Ratsmitglieder dem bisher präsentierten Konzept zustimmen können, wird nicht zuletzt davon abhängen, inwieweit die noch offenen Fragen dann beantwortet werden können.“