Rainer Wendt zu Gast beim Martiniabend

Voerde..  Unter das hochaktuelle, viel und kontrovers diskutierte Thema „Innere Sicherheit“ stellt der CDU-Ortsverband Voerde in diesem Jahr seinen Martiniabend im Haus Voerde, wo sich wieder Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – etwa 450 werden erwartet – ein Stelldichein geben werden. Als prominenten Redner haben die Christdemokraten den Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund (DBB), Rainer Wendt, gewinnen können. Der gebürtige Duisburger wird am Donnerstag, 10. November, im Wasserschloss sprechen – Titel seines Vortrags: „Keine Angst vorm starken Staat“. Eine Überschrift, die an sein vor einigen Monaten erschienenes Buch „Deutschland in Gefahr. Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt“ anlehnen dürfte.

Für seinen traditionellen Martiniabend versucht der Voerder CDU-Ortsverband, möglichst überregionale Themen aufzugreifen und auf der Ebene Referenten einzuladen, wie Vorsitzender Bert Mölleken erläutert. „Das Thema innere Sicherheit begleitet uns immer intensiver.“ Möglich, dass der Punkt Polizei bei der Veranstaltung am 10. November auch auf eine lokale Schiene kommt, denkt man an den Plan und die Diskussion darüber, die Wache in Voerde nachts zwischen 22 und 6 Uhr unbesetzt zu lassen. Der Gedanke löst bei Bürgern Unbehagen aus – und die Furcht, dass dies der Schritt zur völligen Aufgabe der Dienststelle sein könnte.

Den diesjährigen Gastredner des Martiniabends hatte Bert Mölleken vor etlichen Jahren das erste Mal in Dinslaken während einer Veranstaltung gehört, da stand Rainer Wendt noch nicht an der Spitze der Deutschen Polizeigewerkschaft. Schon damals sei ihm der Duisburger, der selbst langjähriges CDU-Mitglied ist, aufgefallen. Wendt sei ein sehr eloquenter, sehr engagierter Redner, betont Mölleken. Der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft reiht sich mit seinem Vortrag am 10. November im Haus Voerde in eine lange Riege prominenter Redner ein – darunter in der jüngeren Vergangenheit Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und der damalige Thyssen-Krupp-Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz und in früheren Jahren der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière, oder der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm.